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Als in "Schwauna" wieder einmal die Uhr stehenblieb

06.September 2021

Als in "Schwauna" wieder einmal die Uhr stehenblieb
Rennmaschinen von einst und jetzt zogen in den Bann.

Jedes Mal, wenn ich hierher komme, ist es für mich, als wenn die Zeit stehenbleibt", sagt die in Lambach geborene Motorrad-Legende Gustl Auinger. Auch vielen anderen ging es am Wochenende beim 12. Oldtimer-Grand-Prix in und um Schwanenstadt so. Rennmotorräder von damals und heute im Wert von mehreren 100.000 Euro wurden erneut über den Hausruckring bewegt.

Bei vielen Besuchern älteren Semesters kamen bei Plaudereien im gerammelt vollen Festzelt Erinnerungen von früher an die Straßenrennen von Schwanenstadt hoch, die von 1969 bis 1988 stattfanden und denen neben Auinger heimische Topfahrer wie Andreas Preining, Harald Bartol, Eduard Stöllinger und viele mehr ihren persönlichen Stempel aufdrückten.

Aber es war auch kein Widerspruch, dass mit der RC16 von KTM ein 280-PS-Motorrad, das erst vor wenigen Wochen beim Österreich-GP in Spielberg den MotoGP-Sieger darauf sitzen hatte, von Mika Kallio erstmals weltweit über einen Straßenkurs bewegt wurde. Der Finne hat zuletzt viele Reisekilometer hinter sich gebracht, er war in Jerez und Misano mit Testarbeiten für KTM beschäftigt.

"Dieser Start unter diesen besonderen Bedingungen war auch für mich keine alltägliche Geschichte", freute sich Kallio, der Gewinner von 16 WM-Grands-Prix. (fei)

Als in "Schwauna" wieder einmal die Uhr stehenblieb
Die RC16 von KTM war ein Hingucker.
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26. Oktober 2021