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Motorsport-Prominenz holte sich Dakar-Feinschliff in Österreich

SANKT VALENTIN. Drei der besten Dakar-Piloten testen seit gestern nahe der oberösterreichischen Landesgrenze für die Rallye Dakar.

Carlos Sainz in seinem neuen Dakar-Boliden. Bild: Markus Prinz

Nachdem Peugeot das Dakar-Programm für die kommende Auflage der Wüstenrallye gestrichen hat, wechselten Stephane Peterhansel und Carlos Sainz zum deutschen X-Raid-Team. Dieses bestreitet die Rallye Dakar mit spezielll konstruierten Buggys der Marke Mini. Mit Dieselmotor. Und da kommt Österreich ins Spiel. Denn Mini (gehört zum BMW-Konzern) bezieht wie die Konzernmutter selbst jeden Dieselmotor aus dem Werk in Steyr. Und genau diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Peterhansel und Sainz ihre Tests im verschneiten Sankt Valentin absolvieren.

 

Der Franzose Stephane Peterhansel ist der mit Abstand erfolgreichste Dakar-Pilot aller Zeiten. 13 Siege konnte er bis dato einfahren - sechs auf dem Motorrad und weitere sieben im Rallyeboliden. Ein bis heute in beiden Kategorien unerreichter Wert. Der 53-Jährige gewann mit dem Mini bereits zwei Titel, wechselte dann aber zu Peugeot. Der Spanier Carlos Sainz gewann die Wüstenrallye zwar "nur" zweimal, darf sich aber dafür auch Doppel-Rallyeweltmeister nennen. Der 56-Jährige geht ab 6. Jänner als Titelverteidiger in die rund 3000 Kilometer (reine Rennkilometer) umfassende Rallye.

Mehr über den Besuch der Motorsport-Prominenz lesen Sie morgen in den OÖN. Bereits heute - ab 18:45 Uhr - ist erscheint ein Beitrag zu diesem Thema in OÖN-TV.

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Artikel Markus Prinz 20. November 2018 - 13:36 Uhr
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