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Zwei-Satz-Rückstand gedreht, Djokovic ist König von Paris

14. Juni 2021 00:04 Uhr

Zwei-Satz-Rückstand gedreht Djokovic ist König von Paris
Der Siegerpokal der French Open gehört zum zweiten Mal dem Serben.

PARIS. French Open: Tennis-Weltranglistenerster zog Final-Debütant Tsitsipas den Zahn und holte seinen schon 19. Major-Titel.

"Das war eines dieser Spiele, eine dieser Nächte, die du nie vergessen wirst", sagte der Serbe Novak Djokovic nach seinem phänomenalen Halbfinal-Sieg über Sandplatz-König Rafal Nadal bei den French Open. Gestern setzte der Weltranglisten-Erste aber in Paris noch einen drauf. Der 34-Jährige besiegte im Endspiel den als Nummer fünf eingestuften Griechen Stefanos Tsitsipas nach 4:11 Stunden 6:7 (2), 2:6, 6:3, 6:2 und 6:4. Mit dem zweiten Triumph in seinem sechsten Endspiel bei diesem Sand-Klassiker holte Djokovic seinen schon 19. Grand-Slam-Titel, womit ihm nur noch einer auf die Rekordmarke von Roger Federer (Sz) und Rafael Nadal (Sp) fehlt.

Djokovic sicherte sich erstmals nach einem 0:2-Satz-Rückstand einen Major-Gewinn, für den Sieg erhielt er 1,4 Millionen Euro. "Dass ich nun alle Grand-Slam-Turniere zweimal gewonnen habe, macht mich stolz. Man muss viel investieren. Meine Familie gibt mir die Kraft dazu", sagte der 34-Jährige.

Finaldebütant Tsitsipas hatte davor die ersten beiden Sätze dominiert, er durfte sich mit 750.000 Euro trösten. In der neuen Weltrangliste wird der 22-Jährige am Österreicher Dominic Thiem vorbei von Position fünf auf vier vorstoßen. Doch gestern war der Grieche nur schwer zu trösten. "Ich hoffe, dass ich die Hälfte von dem erreiche, was Novak geschafft hat", sagte Tsitsipas und kämpfte dabei mit den Tränen.

Seit Wimbledon 2003 haben in bis dato 70 Major-Events entweder Federer (20), Nadal (20) oder Djokovic (19) nicht weniger als insgesamt 59 Mal die Titel geholt. Thiem, diesmal bereits in der ersten Paris-Runde gescheitert, hatte bei den US Open 2020 als erster Spieler seit Stan Wawrinka (US Open 2016) die unfassbare Serie wieder durchbrechen können. Djokovic brachte sich damals wegen einer Disqualifikation um alle Chancen, während Federer und Nadal überhaupt fehlten.

Ofner muss gegen Cilic ran

Auf roten Sandplatz folgt im internationalen Tennis-Kalender traditionell der grüne Rasen. Der Steirer Sebastian Ofner überstand die Qualifikation im Londoner Queen’s-Club und trifft nicht vor Dienstag auf Stuttgart-Sieger Marin Cilic. Der Kroate hatte im dortigen Halbfinale von der Aufgabe des Niederösterreichers Jurij Rodionov profitiert. Es war dennoch Rodionovs bisher größter Erfolg, in der Weltrangliste heute wird er sich erstmals wohl unter die Top-120 schieben.

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