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Wohin geht die Reise? Federer weiß keine Antwort

09. Juli 2021 00:04 Uhr

Wohin geht die Reise? Federer weiß keine Antwort
Abgang: Von der Player’s Bridge winkte Federer dem Publikum zu.

LONDON. Der Schweizer Tennis-Star ist nach dem Wimbledon-Aus ratlos.

Am 8. August wird Roger Federer 40. In diesem Alter sind Profi-Sportler gewöhnlich nicht mehr selbst aktiv, sondern höchstens noch als TV-Experten in der Wettkampf-Szene. Das Schweizer Tennis-Ass hat eine andere Karriereplanung und sich auf ein schweres Match gegen das Älterwerden eingelassen. Am Mittwoch wurde im Viertelfinale vom Wimbledon deutlich, wie mächtig dieser Gegner ist.

Federer wurde vom Polen Hubert Hurkacz nicht besiegt, sondern mit 3:6, 6:7 (4), 0:6 richtiggehend abserviert. Zuletzt ist dem Schweizer eine Drei-Satz-Niederlage in Wimbledon 2002 passiert. "Das war hart. So eine Situation bin ich nicht so gewohnt, besonders nicht hier", sagte er nach dem Spiel, das sein letzter Auftritt im Tennis-Mekka gewesen sein könnte. Bestätigen konnte Federer diese nicht gerade abwegige Vermutung nicht. Alle Fragen zu seiner Zukunftsplanung ließ der Schweizer am Mittwochabend offen. Nicht, weil er ein Geheimnis daraus machen wollte, sondern schlicht und einfach, weil es der achtfache Wimbledon selbst nicht wusste, wie seine Reise weitergehen wird.

Er werde in aller Ruhe alles gut mit seinem Team analysieren und lasse sich nicht von den Medien oder jemand anderem stressen, meinte Federer. Das Wort Karriereende fehlt offenbar noch in seinem Vokabular. Lieber orakelt er über eine mögliche Zukunft auf der Profi-Tour. Federer: "Es geht nur darum, noch eine Perspektive zu haben. Man braucht Ziele. Und im Moment ist mein Ziel, noch zu spielen." Wann er wieder ein Turnier spielen wird, blieb allerdings offen.

Tokio-Antritt unwahrscheinlich

Der geplante Olympiastart ist eher unwahrscheinlich. Grundsätzlich wäre so ein Turnier im Zeichen der fünf Ringe eine würdige Bühne für eine Abschiedsvorstellung, aber aufgrund des Corona-Notstandes in Tokio werden diese Sommerspiele nur ein TV-Ereignis ohne Zuschauer sein. Diese Szenerie passt ganz sicher nicht zum Abgang eines großen Champions, wie es Roger Federer unbestritten ist.

Erste Australierin seit 1980

Mit Ashleigh Barty steht erstmals seit Evonne Goolagong vor 41 Jahren wieder eine Australierin im Wimbledon-Finale. Die Weltranglisten-Erste setzte sich gegen Angelique Kerber (D) 6:3, 7:6 (3) durch und trifft morgen (15 Uhr live auf Sky) auf Karolina Pliskova. Die Tschechin fixierte ihr erstes Endspiel beim Rasenklassiker mit 5:7, 6:4, 6:4 über Aryna Sabalenka (Blr).

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