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Wiesbergers brillante Runde

10. April 2021 00:04 Uhr

Wiesbergers brillante Runde
Wiesberger glänzte.

AUGUSTA. Österreichs Golf-Star lag beim Masters in Augusta zwischenzeitlich in Führung.

Wir schreiben Freitag, 9. April, 18.24 Uhr MESZ. Bernd Wiesberger wird zwar in der Hektik des Geschehens keine Zeit gehabt haben, um auf das Scoreboard zu schauen. Aber da stand er – der Einser neben seinem Namen. Der 35-jährige Burgenländer hatte am 15. Loch die Führung beim 85. US Masters der Golf-Stars in Augusta übernommen. Allein das ist eine sensationelle Leistung – und Balsam auf die Wunden, die die vergangenen durchwachsenen Wochen hinterlassen hatten.

Wiesberger war erstmals seit Juni 2019 aus den Top 50 der Welt gefallen, gestern wuchs die Nummer 54 im Ranking über sich hinaus und spielte eine phänomenale 66er-Runde – sechs unter Par. Das war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Donnerstag, den er mit einer 74er-Runde (zwei über Par) als 30. – gleichauf mit Titelverteidiger Dustin Johnson (USA) und "Dauerbrenner" Bernhard Langer (D) – beendet hatte.

Auch wenn nach Druckbeginn dieser Ausgabe noch etliche "heiße Eisen" auf dem Kurs unterwegs waren, stand Wiesbergers Qualifikation für das Final-Wochenende, das der Pay-TV-Sender Sky live überträgt, nicht infrage. Österreichs Nummer eins hat auch bei seinem sechsten Masters-Antreten den Cut geschafft und gute Karten, sich ein großes Stück vom Preisgeld-Kuchen (11,5 Millionen US-Dollar) abzuschneiden.

Der siebenmalige Gewinner auf der European Tour könnte sein bis dato bestes Major-Ergebnis – das war ein geteilter 16. Platz bei den US Open 2017 – toppen. Er liegt im Spitzenfeld.

"Ich bin zufrieden, das war sehr solide", freute sich Wiesberger, der gestern früh (als einer der Ersten) rausmusste, aber sofort hellwach war. Auf den ersten drei Löchern gelangen ihm Birdies, der einzige Bogey unterlief ihm auf dem "Zwölfer". Das ist verkraftbar.

Weniger gut lief es für den Nordiren Rory McIlroy, der am ersten Tag seinen Vater Gerry mit dem Ball am Bein getroffen hatte. Tommy Fleetwood war besser in Schuss. Dem Engländer gelang das 23. Hole-in-one in der Masters-Historie. (alex)

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