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Vor der Heim-WM gehen Österreichs Ruderer auf Tauchstation

Von OÖN/Sport   08. August 2019 00:04 Uhr

Vor der Heim-WM gehen Österreichs Ruderer auf Tauchstation
Heimvorteil: Julian Schöberl (APA)

WIEN. Beim Trainingslager in Frankreich soll das Team den letzten Schliff bekommen, Lobnig wird von einer Krankheit eingebremst.

Während andere Mannschaften wie China oder Ungarn für die Ruder-Weltmeisterschaft in Ottensheim (ab 25. August) dort, wo die Titelkämpfe ausgetragen werden, trainieren, gehen Österreichs WM-Ruderer drei Wochen vor der WM auf Tauchstation. Das aus 28 Aktiven bestehende Team düst heute ins Trainingslager zum Lac d’Aiguebelette in Frankreich ab und wird erst wenige Tage vor der WM-Eröffnung in Ottensheim wieder auftauchen.

Nicht an Bord ist heute mit Magdalena Lobnig Österreichs größte Medaillenhoffnung. Die 29-Jährige hat sich eine Nebenhöhlen-Erkrankung zugezogen und wird erst später nachkommen können. "Magdalena absolviert derzeit Kraft-Einheiten", sagte Carsten Hassing, der Cheftrainer des Ruderverbandes, gestern bei einer Pressekonferenz in Wien. Der Däne kümmert sich auch speziell um Lobnig, seit Kurt Traer nicht mehr ihr Trainer ist. Die Kärntnerin, die zuletzt in Poznan im Einer einen zweiten Platz holte, will sich in Ottensheim zumindest das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Peking sichern. Dafür würde sie einen Platz unter den Top Neun brauchen.

Für alle anderen Boote hängen die Medaillen in Ottensheim sehr hoch, man will aber auch Kurs auf Olympia 2020 nehmen. "Für mich ist es natürlich etwas Besonderes, vor meiner Familie und meinen Freunden zu rudern", sagt Lokalmatador Julian Schöberl, der mit dem Wiener Matthias Taborsky im leichten Doppelzweier sitzt und einen Platz unter den Top Sieben braucht, um ein Tokio-Ticket zu lösen. Eine schwere Mission für die beiden Leichtgewichte. Taborsky: "Die Dichte in unserer Bootsklasse ist enorm, da sind viele Teams unterwegs, die schon sehr lange zusammen rudern." Für die WM in Ottensheim wurden 30 Boote in dieser Kategorie genannt.

Im leichten Zweier ohne, der nicht olympisch ist, herrscht weniger Verkehr. Hier gibt es mit Anton Sigl und Markus Lemp vom RV Wiking Linz zwei weitere heimische Hoffnungsträger. Rainer Kepplinger will im leichten Einer den Boost von der Junioren-WM in Florida nützen, wo er Ende Juli Bronze gewinnen konnte. Ein weiterer Oberösterreicher, der es zur WM nach Ottensheim geschafft hat, ist der Gmundner Benjamin Strasser im Para-Bewerb.

Bei der Junioren-WM, die derzeit auf der Olympia-Strecke in Tokio ausgetragen wird, verpassten Österreichs Teilnehmer am Mittwoch in ihren Vorläufen die direkte Qualifikation für das Halbfinale. In den Zwischenläufen gibt es heute eine zweite Chance.

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