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Pliskova und Sabalenka problemlos im Wimbledon-Halbfinale

Von nachrichten.at/apa   06. Juli 2021 18:19 Uhr

Karolina Pliskova 

LONDON. Die Tschechin Karolina Pliskova hat einen Tag nach dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale ihren Siegeszug in Wimbledon prolongiert. Sie trifft nun auf die zweitgereihte Aryna Sabalenka aus Belarus.

Beim neunten Antreten in diesem Tennis-Grand-Slam-Turnier zog die frühere Weltranglisten-Erste  Pliskova am Dienstag problemlos unter die letzten vier ein. Die 29-Jährige mit Wohnsitz in Monaco ließ als Nummer acht der ungesetzten Schweizerin Viktorija Golubic beim 6:2,6:2 keine Chance.

Sabalenka beendete mit 6:4,6:3 den Erfolgslauf der Tunesierin Ons Jabeur, die in London als erste Araberin ins Viertelfinale eingezogen war. Die 23-jährige aus Minsk hat bisher zwei Sätze abgegeben, Pliskova hat hingegen noch eine weiße Weste. Nach dem 2:2 gewann die Finalistin der US Open 2016 sieben Games in Serie und ging nach 81 Minuten als Siegerin vom überdachten Court.

Auch Kerber unter den besten vier

Ebenfalls in der Runde der letzten vier steht die Deutsche Angelique Kerber. Die 33-jährige Wimbledon-Siegerin von 2018 schaltete die Tschechin Karolina Muchova mit 6:2,6:3 aus und ist nur noch einen Schritt von ihrem dritten Endspiel am "Heiligen Rasen" entfernt. Als nächste Gegnerin wartet die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty oder deren australische Landsfrau Ajla Tomljanovic.

Im ersten Match des Tages hatte der Pole Hubert Hurkacz für eine weitere Überraschung im Männerbewerb gesorgt. Der Gewinner des Masters-1000-Turniers in Miami im April bezwang den als Nummer 2 gesetzten Russen Daniil Medwedew in einem am Vortag bei 4:3 im vierten Satz wegen Regens abgebrochenen Match mit 2:6,7:6(2),3:6,6:3,6:3. Auch die als Nummer drei (Stefanos Tsitsipas), vier (Alexander Zverev) und fünf (Andrej Rublew) eingestuften Spieler sind schon ausgeschieden.

"Eine echte Inspiration"

"Ich wusste, dass ich einen starken Start brauchte und ich glaube, ich habe einen recht guten Job gemacht", sagte der 24-jährige Hurkacz, der die Fortsetzung gleich mit einem Break begonnen hatte. Das gelang ihm zu Null auch zu Beginn des letzten Satzes und nach einem weiteren Aufschlagverlust Medwedews war dessen Schicksal besiegelt.

Nächster Prüfstein für Hurkacz ist der Rekordsieger Roger Federer. "Roger, so wie er auftritt und mit den Titeln, die er gewonnen hat, ist eine echte Inspiration", erklärte Hurkacz. "Ich hoffe, dass ich auch etwas Unterstützung der Fans bekomme."

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