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Tischtennis: Ausreiseverbot für Froschberg-Ass

Von OÖN   14. Januar 2022 00:04 Uhr

LINZ. Globalisierung ist, wenn der Lockdown einer chinesischen Provinz zu Kopfzerbrechen bei Tischtennisfunktionären in Linz-Lissfeld führt.

Schon am 8. Jänner hätte die Weltklasse-Defensivspielerin Hu Limei in Österreich landen sollen, um für Damen-Meister Linz AG Froschberg am kommenden Sonntag im Champions-League-Viertelfinalheimspiel gegen Clairefontaine (16.30 Uhr live in ORF Sport Plus) zu debütieren. Auch eine Rot-Weiß-Rot-Card wurde organisiert, um die frühere Nationalteamspielerin für mehrere Monate als Trainingspartnerin in Linz zu haben. Zwei Tage vor der geplanten Abreise schob die rigorose Coronapolitik im "Reich der Mitte" dem Vorhaben aber einen Riegel vor.

Schmerzen: Liu Jia ist fraglich

Guter Rat ist nun teuer, auch weil Liu Jia diese Woche Alarm schlug: Ihre Rückenprobleme wurden am Mittwoch so akut, dass die 39-Jährige kaum aufstehen konnte. Seit dem Hu-Limei-Dämpfer versucht der Klub, ein Visum für die Thailänderin Suthasini Sawettabut zu bekommen. Die Weltranglisten-41. hat schon in der Gruppenphase für Froschberg gespielt. "Für das Hinspiel wird sich das aber nicht mehr ausgehen", blickt Klubboss Günther Renner mit einem Auge schon voraus auf das Rückspiel am 21. Jänner.

Obwohl all diese Umstände Außenseiter Clairefontaine in die Karten spielen, sind es justament die Französinnen, die beim europäischen Verband vergeblich um eine Verschiebung angesucht haben. Mit Aushängeschild Hana Matelova und Marie Migot fehlen ihnen nämlich zwei Stützen wegen Corona.

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