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Swans verspielten klare Führung gegen Oberwart

Von Alexander Zambarloukos 21. Mai 2019 21:29 Uhr

Chance Murray, Gmunden Swans
Chance Murray (Gmunden)

GMUNDEN. Beim 70:81 gegen die Oberwart Gunners hatten sich die Gmundner eine 51:38-Halbzeitführung erarbeitet - dann riss völlig der Faden.

Lange Gesichter in der Volksbank-Arena: Eigentlich hatten die Fans der Gmunden Swans mit ihren Basketballern über den Finaleinzug in der Admiral Bundesliga jubeln wollen, doch es kam anders. Oberwart schlug aus scheinbar aussichtsloser Position mit dem Mute der Verzweiflung zurück, die Gunners gewannen 81:70 (38:51) und wehrten damit den ersten Matchball der Oberösterreicher ab. Es geht also weiter. Gmunden genießt am Freitag (19 Uhr) beim Stand von 2:1 in der Best-of-5-Serie neuerlich Heimvorteil. Doch der war bis dato nichts wert. Drei Auswärtssiege stehen zu Buche.

"Wir haben die Intensität in der Defense nicht gehabt und offensiv den Ball nicht gut genug bewegt. So ist es schwierig", ärgerte sich Matthias Linortner nach einem kuriosem Match, in dem die "Schwäne" nach einem überragenden zweiten Viertel (27:11) dem vierten Play-off-Erfolg en suite entgegengesteuert waren. Gmunden hatte einen Vorsprung von bis zu 14 Punkten herausgeworfen (49:35/20.) und sich dann selbst um die Früchte seiner Arbeit gebracht. Linortner und Enis Murati kassierten zu Beginn der 2. Halbzeit technische Fouls, weil sie ihrem Ärger über Schiedsrichterentscheidungen freien Lauf ließen. In der Folge lief wenig bis gar nichts. Die Swans blieben unfassbare 8:35 Minuten ohne einen einzigen Punkt, verloren das dritte Viertel 6:19 und fanden auch im Finish nicht mehr zurück in die Spur.

Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Denn Oberwart hat jetzt die zweite Luft. "Alles ist möglich, ich bin unglaublich stolz auf mein Team", strahlte Gunners-Routinier Hannes Ochsenhofer, der 18 Punkte scorte. Auf Seiten der Swans war Torrion Brummitt mit 16 Zählern der erfolgreichste Werfer.

Im zweiten Semifinale führt Titelverteidiger Kapfenberg nach einem 58:57-Sieg nach Verlängerung in Klosterneuburg 2:1. Der aktuelle Champion hatte ebenfalls nach einer turbulenten Partie das bessere Ende für sich. Die Steirer gingen mit einem Plus von neun Punkten in die zweite Hälfte und ließen sich danach den Vorsprung nehmen, ehe sie in der Overtime dank eines Wurfes von Darien Nelson-Henry unmittelbar vor der Schlusssirene doch noch knapp die Nase vorne hatten.

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