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Sieg zur Hallen-Eröffnung weckte Europacup-Träume

11. Oktober 2021 00:04 Uhr

Sieg zur Hallen-Eröffnung weckte Europacup-Träume
Rund 600 Zuschauer sahen den dritten Saisonsieg des HC Linz, der nun Tabellensechster ist.

LINZ. Handball: Linz schlug in modernisierter Heimstätte Tirol 24:22.

Seit drei Jahren steht Bernhard Ditachmair dem HC Linz AG vor. "Der Sieg am Samstag war der bisher schönste Tag in dieser Zeit", gestand der Klub-Präsident. Zur Wiedereröffnung der modernisierten Halle in Linz-Kleinmünchen kämpften seine Handballer die favorisierten Gäste aus Tirol mit 24:22 (11:12) nieder. Die rund 600 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Heimstätte hielt es nach dem entscheidenden Tor von Christian Kislinger nicht mehr auf den Sitzen. So neu das Rundherum nun ist, war mit einem Mal etwas vom alten Linzer Geist zu spüren. "Die Halle, das Publikum, das Team ... das alles hat in einander gegriffen. Dieser Sieg kann für vieles eine Initialzündung sein", sagte Ditachmair.

Angetrieben vom derzeit besten Torschützen der Liga, Lucijan Fizuleto (zehn Tore gegen Tirol), schoben sich die Linzer mit dem dritten Sieg auf Rang sechs. Angesichts der kurzen Bank hält Ditachmair am Ziel, in der oberen Tabellenhälfte zu landen, fest.

Steilvorlage des Bürgermeisters

Darüber hinaus lud der Sieg zum Einstand in "Kleinmünchen neu" aber ein klein wenig zum Träumen ein. "Für uns im Vorstand gibt es die Überlegung, uns künftig doch mehr zuzutrauen", verriet der Klub-Chef und verwies dabei auf einen Satz von Klaus Luger. Der Linzer Bürgermeister hatte zur Hallen-Eröffnung gemeint, dass er angesichts der nun guten Infrastruktur auch entsprechende Leistungen erwarte. "Und das letzte Mal, als der HC Linz eine neue Halle bekommen hat, haben wir danach im Europacup gespielt", erinnerte Ditachmair an die glorreiche Vergangenheit. Obwohl in Linz in der vergangenen Saison das Abstiegsgespenst Stammgast war, soll mittelfristig der Europacup wieder Thema werden. "In zwei bis drei Jahren", rechnet Ditachmair vor.

Bis dahin gilt es aber, noch mehrere Zwischenschritte zu machen. Zu Saisonbeginn hatte der Klub bekanntgegeben, dass im rund 600.000 Euro schweren Budget noch ein 100.000 Euro großes Loch klaffe, das man auch mithilfe der Vermarktungsmöglichkeiten in der sanierten Halle zu stopfen hofft. Schon am Samstag waren potenzielle Sponsoren zu Gast. Das Feedback sei gut gewesen, gab Ditachmair zu erkennen.

Ganz fertig sind die Arbeiten an der Halle noch nicht. Um sie rechtzeitig spielbereit zu machen, hatte der Präsident sogar selbst Hand angelegt: "Wir haben zu zehnt noch die fast 700 Schalensitze geputzt, weil die mit einer Staubschicht belegt waren." Dieser Fleiß hat sich gelohnt. (pue)

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