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Rodionov machte es spannend

29. November 2021 00:04 Uhr

Rodionov machte es spannend
Rodionovs Sieg war zu wenig.

INNSBRUCK. Österreichs Davis-Cup-Team schied in der Gruppenphase aus.

Österreichs Davis-Cup-Team hat die Gruppenphase beim Finalturnier in Innsbruck nicht überstanden. Dies stand im zweiten Länderkampf der Gruppe F gegen Deutschland gestern nach einer 5:7, 4:6-Niederlage von Dennis Novak gegen Jan-Lennard Struff fest. Damit stand es nach den Einzeln 1:1, weil Jurij Rodionov zuvor Dominik Koepfer mit 6:1, 7:5 besiegt hatte. Nur mit einem glatten 3:0-Sieg hätte die Truppe von Stefan Koubek nach dem 0:3 gegen Serbien noch eine kleine Chance auf den Aufstieg ins Viertelfinale gehabt. Das Doppel war bei Druckbeginn dieser Ausgabe noch im Gange.

Novak musste im Kampf der beiden Top-Spieler in Abwesenheit von Dominic Thiem beziehungsweise Alexander Zverev von Beginn an einem Rückstand nachlaufen. Er gab gleich sein Service ab, schaffte aber bei 4:5 das Rebreak zum 5:5. Ein weiterer Serviceverlust zum 5:6 entschied jedoch Satz eins zugunsten der Gäste.

Struff ließ sich in der Folge den Sieg nicht mehr nehmen, ein Break zum 2:1 stellte die Weichen dazu. Nach 73 Minuten war das zweite Einzel vorbei.

Im ersten Single hatte Rodionov nach sehr starker Leistung die Gastgeber in Führung gebracht. Der 22-jährige Niederösterreicher besiegte in der wegen Corona leeren Olympiaworld den höher eingeschätzten Koepfer (Weltranglisten-Nummer 54) nach 85 Minuten mit 6:1, 7:5. "Es ist ein tolles Gefühl, ich bin den Tränen nahe", meinte Rodionov über einen seiner bisher wichtigsten Siege. "Es ist so schade, dass wir zu Hause nicht vor den Fans spielen konnten. Das ist ein großes Minus. Mit den Fans wäre es zehn Mal besser gewesen." Für Rodionov war es in seinem insgesamt vierten Davis-Cup-Einzel-Einsatz der erste Sieg für Österreich.

Nun geht es in Madrid weiter

Deutschland schaffte aber, wie auch Serbien mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic, schlussendlich den Aufstieg ins Viertelfinale. Die Serben waren am Samstag dem DTB-Team überraschend 1:2 unterlegen. Nun wird in Madrid weitergespielt. Das Finale steigt am 5. Dezember.

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