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Krizeks mutige Attacke blieb unbelohnt

FOLGARIA. Rad: Bei stark besetzter Tour of the Alps zeigte sich Welser angriffslustig.

Krizeks mutige Attacke blieb unbelohnt

Matthias Krizek Bild: Reinhard Eisenbauer

Die Tour of the Alps, heuer wegen des nahenden Giro d’Italia mit Radgrößen wie Chris Froome und Fabio Aru stärkstens besetzt, zeigte bereits gestern am ersten Tag ihre Krallen.

Der 134-Kilometer-Abschnitt von Arco nach Folgaria hatte es mit zahlreichen Bergwertungen in sich. Doch die Underdogs des Welser Felbermayr-Teams, neben der Tirol-Mannschaft die einzige Equipe der dritten Kategorie im Star-Auflauf, verkauften sich teuer.

So schaffte es Matthias Krizek in die Spitzengruppe des Tages und wurde erst 13 Kilometer vor dem Ziel eingefangen. Es entwickelte sich dann ein beinhartes Ausscheidungsrennen hinauf nach Folgaria, bei dem auch Kapitän Riccardo Zoidl erst kurz vor dem Ziel klein beigeben musste und als 21. mit 1:07 Minuten Rückstand ankam. Der Sieg ging an den Spanier Pello Bilbao (Astana). Froome hatte als Fünfter zehn Sekunden Rückstand. Felix Großschartner (Team Bora) büßte dagegen 2:16 Minuten ein.

Schon heute (Eurosport live, ab 14.30 Uhr) wartet mit der zweiten Etappe und dem Ziel auf dem 1750 Meter hoch gelegenen Reiterjoch die nächste Kletterprüfung. "Das wird eine richtige Challenge", vermutet Zoidl vor den 2900 zu absolvierenden Höhenmetern. 

Tour of the Alps: 1. Etappe (Arco – Folgaria/134 km): 1. Bilbao (Sp) Astana 3:26:41 Std., 2. Sanchez (Sp) Astana +0:06 Min., 3. Sosa (Kol) Androni, gleiche Zeit, 4. Pinot (Fra) Groupama 0:10, 5. Froome (Gb) Sky, 6. Pozzovivo (It) Bahrain, alle gl.Zeit. Weiter: 10. Aru (It) UAE 0:14; 21. Zoidl (Ö) 1:07; 34. Großschartner (Ö) Bora 2:16.

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Artikel (fei) 17. April 2018 - 00:04 Uhr
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