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Tischtennis: Polcanova bei EM im Einzel-Viertelfinale ausgeschieden

Von nachrichten.at/apa   26. Juni 2021 21:07 Uhr

TABLE TENNIS - ETTU CL, women, finals
Sofia Polcanova

WARSCHAU. Die im Frauen-Einzel topgesetzte Sofia Polcanova hat bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Warschau ihr Viertelfinale gegen die Ukrainerin Margaryta Pesozka mit 1:4 verloren.

Polcanova hatte im Achtelfinale Mitte des sechsten Satzes bei einem Schritt in die Vorhand rechts überknöchelt. Nach einer mehrminütigen Behandlungspause konnte sie weiterspielen, brachte gehandicapt den Sieg nach Hause und trat in der Runde der letzten acht an. Polcanova hatte sich wenige Wochen vor Olympia nach im Frühjahr unterzogener Hüft- und Knieoperationen auf das EM-Einzel fokussiert, für Doppel und Mixed abgesagt.

"Natürlich tut es weh, wenn man einen Schritt vor der Medaille scheitert, aber gegen eine Top-Spielerin wie Margeryta muss einfach alles passen. Und ich weiß, dass ich nach der langen Verletzungspause noch nicht bei hundert Prozent angelangt bin. In Anbetracht der langen Pause war ich mit meiner Leistung und dem Abschneiden zufrieden. Außerdem konnte ich hier wichtige Matchpraxis im Hinblick auf Olympia sammeln", sagte Polcanova.

"Es gab einige Diskussionen vor der EM über das Antreten von Sofia Polcanova. Natürlich hätte ich sie auch gerne im Mixed mit Stefan Fegerl gesehen, aber ich denke die Entscheidung, nur das Einzel zu spielen war am Ende richtig. Sie agierte hier sehr fokussiert und konnte sich von Spiel zu Spiel steigern, das Mixed dazu wäre vermutlich zu viel nach ihrer langen Verletzungspause mit zwei Operationen gewesen", erklärte ÖTTV-Sportdirektor Karl Jindrak.

Gardos scheiterte im Einzel an Jon Persson, der Schwede ist wie der ÖTTV-Akteur in der französischen Liga engagiert. Nach Gewinn von Satz eins musste sich Gardos dem Druck von Vorhand und Rückhand des Skandinaviers beugen. Alle anderen fünf in den Einzel-Hauptbewerben engagiert gewesenen Österreicher waren am Donnerstag oder Freitag ausgeschieden.

Am Vormittag hatten Gardos/Habesohn die Medaillenchance im Männer-Doppel verpasst. Im Viertelfinale unterlagen die zweifachen kontinentalen Titelträger als Nummer fünf gesetzt den auf Position drei eingestuften Ungarn Adam Szudi/Nandor Ecseki 0:3 (-9,-9,-8). Neben den Titeln 2012 und 2018 sowie Silber 2013 und 2015 hatten Gardos/Habesohn auch 2016 keine gemeinsame EM-Medaille geholt.

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