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Österreich-Umrundung mit vielen Rekorden

16. August 2021 00:04 Uhr

Österreich-Umrundung mit vielen Rekorden
Siegerduo Kislinger/Mitterbauer

SANKT GEORGEN/ATTERGAU. Beim Rad-Langstreckenbewerb "Race Around Austria", das am Wochenende für die Teilnehmer in Sankt Georgen im Attergau endete, purzelten einmal mehr die Rekorde.

Drei Tage, 20 Stunden, 36 Minuten – so lange brauchte die Schweizerin Nicole Reist bei ihrer Umrundung Österreichs, kürte sich damit zum fünften Mal zur Siegerin über die Extremdistanz von 2200 Kilometern und verbesserte zusätzlich ihren Streckenrekord von 2019 um unglaubliche 11,5 Stunden. Bei den Herren siegte der Bayer Rainer Steinberger wie schon 2019. Er kam nach drei Tagen, 15 Stunden, 19 Minuten im Attergau ins Ziel. Die Innviertler Simon Kislinger und Christoph Mitterbauer setzten in der Fabelzeit von zwei Tagen, 16 Stunden und 48 Minuten neue Bestzeit bei den Zweierteams. Und Max Kuen, Daniel Ganahl, Nikolas Riegler sowie Peter Inauen, vier Straßenprofis vom Team Vorarlberg, schafften als Quartett einen neuen Streckenrekord. In dieser Kategorie ebenfalls rekordverdächtig: Die Crataegutt Seniors mit dem Ottnanger Josef Bichl und einem Durchschnittsalter von 70 Jahren beendeten das Rennen in drei Tagen, 14 Stunden, 55 Minuten erfolgreich.

Federspiel in Steyr siegreich

Beim 23. ASVÖ Hrinkow City-Kriterium in Steyr war Daniel Federspiel einmal mehr nicht zu schlagen. Der Neuzugang des Welser Felbermayr-Teams triumphierte vor Marvin Hammerschmid (Hrinkow Steyr). Die Bundesliga-Rennen gestern am Salzburgring gewannen Daniel Auer und Gabriela Erharter. Moran Vermeulen (Wels) verteidigte die Gesamtführung.

Vuelta: Bayer im Hoch, Großschartner-Team im Pech

Erfolgserlebnis: Tobias Bayer darf sich bei seinem Grand-Tour-Debüt als Radprofi bei der Vuelta gleich über den ersten Sieg seines Teams Alpecin-Fenix maßgeblich mitfreuen. Jasper Philipsen nützte die Vorarbeit des Mannes aus Strass im Attergau sowie der anderen Teamkollegen und gewann gestern die zweite Etappe der Spanien-Rundfahrt über 166,7 Kilometer von Caleruega nach Burgos im Zielsprint.

Verteidigt: Zeitfahr-Auftaktsieger Primoz Roglic (Jumbo), zuletzt bereits zweimal Gewinner der Vuelta, verteidigte sein Rotes Trikot, büßte aber von seinem Vorsprung zwei Sekunden ein und liegt vor der heutigen ersten knackigen Bergankunft am Picon Blanco nur noch vier Sekunden vor Alex Aranburu (Astana).

Sturzpech: Beim Start am Samstag lief für den Marchtrenker Felix Großschartner als Kapitän des Bora-Teams noch alles nach Plan. Er verlor im Kampf allein gegen die Uhr als 18. nur 20 Sekunden auf Olympiasieger Roglic. Gestern aber kam es im Etappenfinale zum Sturz seines Helfers Patrick Gamper. Der Tiroler konnte unter Schmerzen mit einiger Verspätung ins Ziel fahren. Aber auch Maximilian Schachmann und Jordi Meeus lagen zwischenzeitlich auf dem Asphalt.

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