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Sportminister Kogler über Zuseher-Rückkehr und Hoffnung für Tennisspieler

Von nachrichten.at   12. Januar 2021 09:31 Uhr

Werner Kogler
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne)

WIEN. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler erklärte, warum die Tennishallen vielleicht doch bald aufsperren könnten und hofft auf Zuseher im Spitzensport.

Noch sind die heimischen Tennishallen - bis auf wenige Ausnahmen für Spitzensportler - aufgrund der Corona-Pandemie in Österreich geschlossen. Zum Unmut vieler Hobbyspieler, die nicht verstehen können, warum zwar Skifahren erlaubt ist, Tennis in einer großen Halle ohne körperlichen Kontakt jedoch nicht.

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler machte den betroffenen Hallenbetreibern und den Hobbyspielern am Montagabend bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ aber Hoffnungen: „Meine Überzeugung ist, dass man Indoor beim Tennis wohl eine Ausnahme machen kann. Aber viele Sportarten wird es nicht geben. Wir haben eine riesen Luftkubatur in den Tennishallen. Es sollte daher möglich sein, dass sich zwei bis vier Leute in diesen großen Räumen sportlich betätigen. Es ist eine Lösung anzustreben, die vom Hausverstand Sinn macht.“ Wann es zu den Öffnungen kommen wird, ist noch offen.

Fans im Spitzensport?

Die Strategie, über häufige Testungen schon vor einer großflächigen Durchimpfungsrate neue Freiheiten zu erlangen, dürfte auch weitere Erleichterungen bringen: Kogler stellt in Aussicht, schon unmittelbar nach dem Ende des Lockdowns wieder Zuschauer beim Spitzensport zuzulassen. Unter der Bedingung der Corona-Testungen. "Wenn der Lockdown vorbei ist, wollen wir mit den Tests ermöglichen, dass wesentlich mehr gesellschaftliches Leben möglich sein wird. Es braucht gewisse Verlässlichkeiten, dass das beim Eintritt kontrolliert wird. Aber dass man Sportveranstaltungen anschauen wird können - das werden wir gleichzeitig mit Zuschauern bei der Kultur einführen", so Kogler.

Wie alt diese Tests sein müssen, werde momentan noch ausdiskutiert. Hier soll es eine Abwägung zwischen Ideal und Machbarem geben. Ein 48 Stunden alter Test sei in diesem Moment nicht mehr aussagekräftig, aber zuvor trotzdem eine Hilfe, um Infektionen aus der Kette zu nehmen.

Kontaktsportarten in der Warte-Schleife

Im gleichen Atemzug bremst der Steirer: Eine prozentuelle Zulassung von Besuchern, je nach Größe des Stadions, wird es vorerst weiter nicht geben."Nicht wegen des Stadions, sondern des Drumherums, der Anreise. Da macht es einen Unterschied, ob sich 10.000 oder 20.000 Leute treffen, auch wenn es das Stadion hergeben würde. 2.000 Zuschauer mag mickrig klingen, aber die stellen danach nicht so viel Infektionsgeschehen her", erklärt Kogler - und verweist auf Länder wie Italien, die trotz größerer Stadien noch härtere Maximalgrenzen hatten.

Bei Kontaktsportarten gibt es kein Licht am Ende des Tunnels: "Da werden wir noch die eine oder andere Woche weg sein, schlimmstenfalls auch länger."

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