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Lkw fuhr Profi tot - Rad-Familie trägt Trauerflor

Von nachrichten.at/sport, 01. Dezember 2022, 13:16 Uhr
Davide Rebellin Bild: Foto: AFP/Eric Feferberg

VICENZA. Der italienische Ex-Radprofi Davide Rebellin ist am Mittwoch bei einer Ausfahrt in Vicenza von einem Lkw erfasst und getötet worden. Rebellin gewann zahlreiche Klassiker, fiel aber auch als Dopingsünder auf.

Noch immer sucht die Polizei nach dem Fahrer des involvierten Lastwagens. Dieser hatten den bisherigen Erkenntnissen zufolge am Mittwochvormittag den 51-Jährigen überfahren - Rebellin starb noch an der Unfallstelle in der norditalienischen Gemeinde Montebello Vicentino. Rebellin ist auch ein ehemaliger Teamgefährte des Marchtrenkers Felix Großschartner, beide fuhren 2016 gemeinsam in der Mannschaft CCC.

Wie Medien am Donnerstag berichteten, wurde der frühere Klassiker-Spezialist von seinem Bruder identifiziert. Dieser habe im Radio von einem Unfall mit einem Radsportler gehört und sei herbeigeeilt. Dann habe er sofort das Rad seines Bruders erkannt - auf Fotos ist zu sehen, wie dieses komplett demoliert und praktisch in der Mitte auseinandergerissen wurde.

Zunächst wurde spekuliert, dass der Fahrer des Lastwagens den Unfall nicht bemerkt habe. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete aber, dass auf Videoaufnahmen der Überwachungskamera eines Restaurants gleich neben der Unfallstelle zu sehen sei, wie der Lkw nach der Kollision auf den Parkplatz fuhr und diesen über dieselbe Einfahrt wieder verließ. Die Behörden gingen deshalb davon aus, dass der Lenker des Lasters den am Boden liegenden Rebellin oder dessen zerstörtes Fahrrad gesehen haben müsste.

Die Welt des Radsports war erschüttert über den Tod Rebellins, der 2004 für Gerolsteiner innerhalb einer Woche die drei Klassiker Amstel Gold Race, Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen hatte. Später sorgte er dann aber auch für negative Schlagzeilen, als er 2009 wegen Dopings mit dem Mittel Cera gesperrt wurde. Der Italiener blieb auch im hohen Radsportler-Alter Profi in unterklassigen Teams und beendete erst vor wenigen Wochen seine Laufbahn. Zuletzt fuhr er in Monaco ein Kriterium und wurde danach bei einer Gala für seine Verdienste geehrt.

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