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Jakob Pöltl „verabschiedete“ Dirk Nowitzki in die Sportlerpension

Von OÖN-Sport/APA   11. April 2019

SAN ANTONIO. Im letzten Karrierespiel bekam es der deutsche NBA-Star Dirk Nowitzki mit Dallas ausgerechnet mit Jakob Pöltls San Antonio Spurs zu tun (94:105).

Die San Antonio Spurs gewannen zu Hause gegen Dallas mit 105:94 und treffen in den Play-offs ab Samstag auf die Denver Nuggets. 

Eine "sehr geile Sache" sei es gewesen, beim letzten Spiel von Dirk Nowitzki dabei gewesen zu sein, sagte der 23-jährige Wiener am Donnerstag laut einer Aussendung. 

Denver spiele relativ groß, "da wird meine Rolle wahrscheinlich größer sein, als sie es beispielsweise gegen Houston gewesen wäre", richtete Pöltl den Blick voraus. Im Endeffekt gehe es im Play-off freilich nicht darum, "wie groß meine Rolle ist, sondern um uns als Team und dass wir hoffentlich zunächst die erste Runde überstehen".

Mit seiner Leistung über die Saison gesehen sei er grundsätzlich zufrieden, betonte der 2,13 Meter große Center. "Für mich war es am Anfang mit dem neuen Team, neuen System, neuen Coaches nicht leicht, aber ich finde, ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und dann über das Jahr hinweg meine Rolle erweitern können. Dass wir uns den siebenten Platz gesichert haben und in den Play-offs stehen, ist toll."

„Zu seiner Karriere gratuliert“

Nowitzki habe er während dessen letzten Spiels in San Antonio "zu seiner Karriere gratuliert und kurz Servus gesagt", erzählte Pöltl weiter. Die Stimmung in der Halle bezeichnete der Wiener als "Wahnsinn". Abgesehen vielleicht von DeMar DeRozans erstem Spiel in Toronto nach dem Trade zu San Antonio habe er in nunmehr drei NBA-Saisonen noch nie erlebt, dass ein Spieler des Auswärtsteams so bejubelt wird. "Ich finde, es sagt einiges über die San-Antonio-Fans aus, dass sie Klasse gezeigt haben und einem legendären Spieler (wie Nowitzki, Anm.) ihren Respekt erwiesen haben."

Als "riesig" bezeichnete Pöltl zudem die Vorfreude auf sein erstes Basketball-Camp (20. bis 23. Juni in Wien). Es gebe "starkes Interesse" für "ein tolles Projekt". Vorerst brauche er freilich seine gesamte Energie für das Saisonfinale in der NBA. Weil ihm sehr viel organisatorische Arbeit für das Camp abgenommen werde, müsse er "im Endeffekt dann nur dort auftauchen", so der Center.

 

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