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Goldener Schlusspunkt einer perfekten Saison

04. Oktober 2021 00:04 Uhr

Goldener Schlusspunkt einer perfekten Saison
Mona Mitterwallner am Ziel ihrer Träume. (ÖRV)

PORTOFERRAIO. Mona Mitterwallner kürte sich zur Mountainbike-Weltmeisterin.

Beim Abspielen der Hymne schloss Mona Mitterwallner die Augen. Als wollte die Tirolerin diesen Moment vollkommen in sich aufsaugen. Diesen Moment, in dem sie Geschichte schrieb: Mit 19 Jahren und 266 Tagen kürte sie sich am Samstag auf Elba zur Weltmeisterin im Marathonrennen und damit zur jüngsten Mountainbike-Titelträgerin.

Diesen Rekord hatte zuvor die Polin Maja Wloszczowska gehalten, die beim allerersten Marathonrennen 2003 19 Jahre und 295 Tage gewesen war. Am Samstag ist die mittlerweile 37-Jährige in ihrem letzten Karriererennen hinter Mitterwallner Zweite geworden. Die Wachablöse, die sich am Samstag über 80 Kilometer und 3100 Höhenmeter vollzogen hatte. Nach diesen behielt Mitterwallner in 4:48:54 Stunden 1:13 Minuten Vorsprung auf die Polin. "Es war ein hartes Rennen und ich hatte einen Reifenplatzer zwischendurch, bin bis auf den achten Platz zurückgefallen, konnte mich aber wieder vorkämpfen", schilderte die junge Dame aus Silz, der die Panne rund eine Minute kostete.

Die entscheidende Attacke im Duell mit Wloszczowska lancierte Mitterwallner erst spät: "Eine Stunde vor Rennende bin ich dann losgefahren und habe alles auf eine Karte gesetzt."

Dass das Selbstvertrauen bei dem Talent derzeit groß ist, liegt auf der Hand, hatte Mitterwallner heuer doch alle sechs U23-Weltcups für sich entschieden. Ihre Vormachtstellung in dieser Altersklasse untermauerte sie mit den Cross-Country-Siegen bei Welt- sowie Europameisterschaften. Das Regenbogentrikot, dass sie jetzt für den Marathonsieg bei den Erwachsenen bekam, ist die feierliche Krönung. "Unglaublich, dass ich die Saison so beende. Ich kann mir keinen besseren Abschluss vorstellen", sagte Mitterwallner.

Sommer wurde Elfte

Als zweitbeste Österreicherin wurde die Mühlviertlerin Sabine Sommer mit 22:49 Minuten Rückstand Elfte. Bei den Herren landete der Tiroler Karl Markt nach 115 Kilometern und 11:04 Minuten Rückstand an sechster Stelle. Gold ging an den Deutschen Andreas Seewald.

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