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"Eine Ehre und ein Vergnügen": Federer zum Abschied an der Seite von Nadal

Von nachrichten.at/apa   22. September 2022 16:03 Uhr

Federers Wunsch, mit seinem langjährigen Rivalen Rafael Nadal (links) Doppel zu spielen, wurde erfüllt.

LONDON. Tennis-Star Roger Federer bekommt seinen großen Abschiedswunsch erfüllt. Der Schweizer darf wie erhofft beim Laver Cup in London am Freitag mit seinem langjährigen Rivalen Rafael Nadal aus Spanien im Doppel für Team Europa antreten.

Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichen Ansetzung hervor. Das Duell mit den US-Amerikanern Jack Sock und Frances Tiafoe in der Night Session wird das letzte offizielle Match in Federers einmaliger Karriere sein.

"Morgen Abend. Mein letztes Match. Doppel mit Rafael Nadal", schrieb Federer auf Twitter und versah seine Nachricht mit einem Muskelarm und einem roten Herzchen. Nadal antwortete seinem einstigen Konkurrenten nur wenige Minuten später: "Eine Ehre und ein wahres Vergnügen."

Federer hatte sich Nadal, mit dem er sich im Laufe der vergangenen Jahre viele hochklassige Duelle lieferte, als Doppel-Partner gewünscht. Es wäre "eine ganz besondere Situation, wenn es dazu käme", hatte der 41-Jährige gesagt. Federer hat mit 20 Grand-Slam-Turniersiegen zwei weniger auf dem Konto als Rekordhalter Nadal. In der vergangenen Woche hatte Federer verkündet, nach dem Laver Cup seine Karriere nach drei Knieoperationen beenden zu wollen.

Am Donnerstag standen Federer und Nadal schon einmal im Training gemeinsam auf dem Centre Court in der Londoner Arena. Vor rund 10.000 Zuschauern spielte das Weltklasse-Duo gegen Novak Djokovic und Andy Murray. Das Quartett, das das Welttennis jahrelang dominiert hatte, begeisterte die Fans, vor allem Federer wurde immer wieder mit Ovationen gefeiert.

Bei dem Turnier in London tritt von Freitag bis Sonntag ein Europa-Team gegen eine Auswahl mit Spielern aus dem Rest der Welt an. Den Auftakt bestreiten der norwegische US-Open-Finalist Casper Ruud gegen Sock, danach messen sich Stefanos Tsitsipas (Griechenland) und Diego Schwartzman (Argentinien). Unmittelbar vor dem Doppel stehen sich der Brite Andy Murray und Alex de Minaur aus Australien gegenüber.

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