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Ein Zaungast war der einzige "Sieger" aus der Gegend

Von Dominik Feischl  26. April 2021 00:04 Uhr

Ein Zaungast war der einzige "Sieger" aus der Gegend
Bei bestem Wetter „blühte“ gestern kein Lokalmatador auf.

WELS. Rad: Beim 59. Kirschblütenrennen konnte nur Felix Großschartner gratuliert werden.

Ein Sieg beim Welser Kirschblütenrennen hat im heimischen Radsport noch immer viel Wert. Gestern bei der 59. Auflage stach aber nur ein Lokalmatador heraus, der gar nicht mitfuhr. Beim Marchtrenker World-Tour-Profi Felix Großschartner, nach seinem grandiosen Etappensieg letzten Freitag bei der Tour of the Alps als Zaungast anwesend, standen die Gratulanten Schlange. Während um die ersten Plätze beim heimischen Klassiker dann nur Vertreter aus Tirol wirklich aufblühten.

Ein Zaungast war der einzige "Sieger" aus der Gegend
Der Etappensieger der Tour of the Alps schaute zu.

Im zur Bundesliga zählenden Damen-Rennen eine Klasse für sich waren die Jenbacher Zwillingsschwestern Christina und Kathrin Schweinberger. Das Duo, das normal für das belgische Doltcini-Team international mitfährt, kam nach 70,6 Kilometern neun Sekunden vor Querfeldein-Spezialistin Nadja Heigl Hand in Hand zeitgleich ins Ziel. Kathrin überließ dann ihrer Schwester den Sieg. 2018 war es in Wels noch umgekehrt ausgegangen. Verena Eberhardt verteidigte als Vierte die Liga-Führung.

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Herren-Gewinner Govekar

Bei den Herren war für das Welser Felbermayr-Team beim Abschiedsrennen von Stephan Rabitsch die Hausherren-Rolle einmal mehr eine zu schwere Bürde. Im Sprint des dezimierten Feldes siegte der Slowene Matevz Govekar im Dress der Tirol-KTM-Mannschaft. Als bester Welser wurde Andreas Bajc nur Neunter. Das Junioren-Rennen gewann mit Alexander Hajek ein weiterer Tiroler.

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Hand in Hand über die Ziellinie

Großschartner stand wie viele andere am Mistelbacherberg und beobachtete das Geschehen. Für den 27-Jährigen wird es am 8. Mai in Turin ernst, wenn der Giro d’Italia startet. Auch dort ist ein Etappensieg das große Ziel. "Ich habe mir nun selbst bestätigen können, dass die Form schon gut ist", sagte Großschartner, der heuer neben Giro und Vuelta auch die Olympischen Spiele in Tokio ganz dick im Kalender angestrichen hat.

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