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"Die Gesundheit ist das Wichtigste"

Von Alexander Zambarloukos  30. Oktober 2021 00:04 Uhr

"Die Gesundheit ist das Wichtigste"
Jurica Blazevic spielt nicht mehr. (gepa)

WELS/GMUNDEN. Corona, Tumordiagnose, Krebsoperation: Leidenszeit in der Basketball-Liga.

Ab Montag gilt in der Basketball-Superliga der 1-G-Status. Mitglieder der "Roten Gruppe", der Spieler, Betreuer und Schiedsrichter angehören, müssen gegen das Coronavirus geimpft sein, um am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen zu können. Oberösterreichs Herren-Top-Klubs Swans Gmunden und Raiffeisen Flyers Wels erfüllen diese Voraussetzung zu 100 Prozent, trotzdem sind die Messestädter voraussichtlich bis 8. November, dem Tag des Gastspiels beim BC Vienna, zur Untätigkeit gezwungen. Die Partien in Kapfenberg (Sonntag) und gegen Graz (Donnerstag) wurden abgesagt.

Impfdurchbrüche verhindern nach wie vor ein geregeltes Mannschaftstraining. Aktuell gibt es drei positive Fälle im Profikader, die Spieler klagen über einen sogenannten milden Verlauf, der sich trotzdem unangenehm liest: "Hohes Fieber, Geschmacks- und Geruchsverlust, starke Kopfschmerzen", schilderte Flyers-Obmann Michael Dittrich die Symptome.

Einer der freigetesteten Rückkehrer aus der Quarantäne berichtete von Ermüdungserscheinungen: "Drei schnelle Schritte – und ich war schon kaputt." Nicht nur deshalb wird das Team am Dienstag zu einem ausführlichen Lungenfunktionstest antreten. "Die Gesundheit ist das Wichtigste, der ordnen wir alles unter", betonte Dittrich.

Als er diesen Satz sprach, musste er schlucken und an Jurica Blazevic denken. Der 27-jährige Wiener in Diensten der Klosterneuburg Dukes gab am Donnerstag sein Karriereende bekannt, weil die Ärzte einen Tumor im Lungenbereich diagnostiziert hatten.

Gmunden-Trainer im Spital

Auch Gmundens Cheftrainer Anton Mirolybov (44) kämpft gegen den Krebs, gestern wurde der Finne mehrere Stunden am Darm operiert. "Es ist ein geplanter, aber schwerer Eingriff, nach dem er an die zwei Wochen im Krankenhaus bleiben muss. Wir hoffen, dass alles gut geht", sagte Swans-Geschäftsführer Richard Poiger vor dem Heimmatch am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Traiskirchen. "Wir sind bereit, aber es wird kein Selbstläufer." Der "Underdog" aus Niederösterreich hatte am 16. Oktober die Welser überrascht und auswärts 87:80 triumphiert. Das sollte Warnung genug sein.

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Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

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