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Der Linz-Marathon "serviert" heuer einen Olympiasieger

LINZ. Der Kenianer Brimin Kipruto gewann 2008 die Goldmedaille über 3000 m Hindernis. Der 33-Jährige startet am 14. April als Favorit.

Der Linz-Marathon "serviert" heuer einen Olympiasieger

Brimin Kipruto, Olympiasieger 2008 Bild: Victah Sailer

Dieses Engagement ist eine Ansage. Der 18. Oberbank Linz Donau Marathon hat schon vor dem Start am 14. April die Jagd auf den zwölf Jahre alten Streckenrekord des Ukrainers Alexander Kuzin (2:07:33 Stunden) eröffnet. Die "Macher" des Events gaben gestern die Verpflichtung eines Olympiasiegers bekannt. Die Rede ist vom Kenianer Brimin Kipruto, der bei den Sommerspielen 2008 in Peking die 3000 Meter Hindernis gewonnen hat. 2004 in Athen war der Afrikaner Zweiter geworden. Der 33-Jährige gilt als Topfavorit im achtköpfigen Elitefeld der Herren und freut sich auf seine Oberösterreich-Premiere und sein Marathon-Debüt.

Training mit Weltrekordhalter

Der Routinier kommt blendend vorbereitet. Über die Halbdistanz hat Kipruto eine persönliche Bestzeit von 1:02:25 Stunden – aufgestellt südwestlich von Paris (Boulogne-Billancourt/18. November 2018) – zu Buche stehen. Hochgerechnet auf die Marathonstrecke von 42,195 Kilometer lässt das ein superschnelles Rennen für Linz erwarten. Nicht zuletzt deshalb, weil Kipruto mit seinem Trainingspartner und Landsmann Nicholas Rotich, der 2018 Vierter im Wien-Marathon war, anrückt.

Die beiden bereiten sich mit keinem Geringeren als Marathon-Olympiasieger und Weltrekordhalter Eliud Kipchoge vor. Der 34-Jährige gewann den Berlin-Marathon im September 2018 in der sensationellen Zeit von 2:01:39 Stunden. Von so einem Mann kann man sich schon einiges abschauen.

"Wir haben hier in unserem Camp in Kaptagat 2300 Meter über dem Meeresspiegel hervorragende Bedingungen. Wir pushen uns gegenseitig", berichtete Kipruto, der übrigens aus einer Großfamilie (eines von zehn Kindern) stammt. Auch die Linzer Tempomacher kommen aus dem kenianischen "Basislager", deshalb ist von einer perfekten Rennabstimmung auszugehen.

Es geht auch um WM-Tickets

Welche Asse tauchen noch in der Landeshauptstadt auf? Patrick Kibet Cheruiyot (Ken), der 2014 in Linz Dritter war. Oder Samuel Theuri Mwaniki (Ken), der 2013 in Linz Rang fünf belegt hat. Nicht zu vergessen Felix Chemonges aus Uganda und dessen Trainingspartner Merhawi Kesete aus Eritrea. Beide werden versuchen, sich für die WM 2019 in Doha zu qualifizieren.

Bei den Damen führt der Weg zum Sieg einmal mehr über Nikolina Stepan. Die 30-jährige Kroatin weiß, wie es sich anfühlt, in Linz zu triumphieren. 2017 ist ihr das gelungen. Aus rot-weiß-roter Sicht muss man die Salzburgerin Cornelia Moser auf dem Zettel haben. (alex)

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Artikel 06. März 2019 - 00:04 Uhr
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