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Das Warten von Dominic Thiem geht weiter

Von OÖN   17. Mai 2022 00:04 Uhr

TENNIS-ATP-SUI
Dominic Thiem zeigte sich in den entscheidenden Phasen zu fehleranfällig.

GENF / ROM. Tennis: Dominic Thiem unterlag in Genf Cecchinato 3:6, 4:6 und blieb somit im sechsten Spiel nach seiner Verletzung sieglos

Dominic Thiem findet einfach nicht in die Spur. Österreichs mittlerweile auf den 194. Weltranglistenplatz abgerutschte Tennisstar unterlag gestern beim ATP-Sandplatzturnier in Genf Auftaktgegner Marco Cecchinato (Ita) 3:6, 4:6. Auch im sechsten Anlauf blieb dem Niederösterreicher der mental so wichtige erste Sieg nach 280 Tagen Verletzungsauszeit verwehrt. Von einem "großen Puzzle" hatte der 28-Jährige vor der Partie gesprochen. Dessen Teile wollen aber wenige Tage vor den am Sonntag beginnenden French Open noch immer nicht zusammenpassen. Teils starke Grundlinienschläge wechselten sich mit vermeidbaren Fehlern ab. Für das Highlight in Paris ist Thiem als einziger Österreicher gesetzt.

In der bereits laufenden Qualifikation zog Sebastian Ofner gestern mit 6:4, 6:4 über Jay Clarke (Gbr) in Runde zwei ein, während Dennis Novak dem Italiener Lorenzo Giustino 5:7, 6:7 (4) unterlag. Gael Monfils (verletzt) und Andy Murray (bereitet sich auf Wimbledon vor) sagten ab.

Doppelte Freude für Djokovic

Novak Djokovic kehrte mit 6:0, 7:6 im Finale des ATP-1000-Turniers in Rom über Stefanos Tsitsipas und dem ersten Titel in diesem Jahr auf die Siegerstraße zurück. Den Wirbel um seine verweigerte Covid-Impfung zu Jahresbeginn sah der Weltranglisten-Erste als Motivation. "Ich versuche, diese Situationen und Widrigkeiten als Antrieb für die nächsten Herausforderungen zu nutzen", sagte der Serbe, der am Sonntag seinen 35. Geburtstag feiert. "So oft, wie ich Druck in meinem Leben und in meiner Karriere gespürt habe, war dies ein ganz anderes Niveau", erinnerte er sich an die Ausweisung aus Australien. Auf die Frage nach seinem Favoriten für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres in Paris antwortete der unterlegene Tsitsipas: "Aktuell: Carlos Alcaraz oder Novak Djokovic."

Für Djokovic gab es am Sonntag noch einen weiteren Grund zur Freude: Sein siebenjähriger Sohn Stefan hatte am gleichen Tag sein erstes Tennisturnier gewonnen. "Die Reise hat erfolgreich begonnen, mein Sohn hat heute ein Turnier gewonnen. Ein Sonnenschein-Double", freute sich der "Djoker".

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