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Super Bowl: Wie Katie Sowers zur doppelten Wegbereiterin wurde

Von Thomas Nigl,  30. Jänner 2020 00:04 Uhr
Die OÖN beim Super Bowl in Miami
Sowers wuchs im US-Bundesstaat Kansas auf und hat sogar die Skyline von Kansas City auf ihren Arm tätowiert. „Mein Herz ist in Kansas, weil meine Familie dort ist. Und mein Herz ist bei meiner Familie. Am Sonntag werde ich aber voll und ganz für San Francisco sein", sagt sie. Bild: OÖN/tn

MIAMI. Die San Francisco 49ers und die Kansas City Chiefs können am Sonntag mit einem Sieg im Super Bowl Sportgeschichte schreiben. Das hat Katie Sowers bereits getan: Die 33-Jährige ist Assistenz-Coach bei den 49ers und steht als erste Trainerin und als erste offen homosexuell Lebende in einem NFL-Endspiel.

Das G’riss um ihre Person, das derzeit in den USA herrscht, steckt sie erstaunlich locker weg. Geduldig und stets mit einem Lächeln im Gesicht beantwortet sie alle Fragen, die sich meist um ihre Rolle als Frau unter fast ausschließlich männlichen Kollegen drehen. Auch den OÖN stand sie bereitwillig Rede und Antwort. Sie habe von klein auf eine Leidenschaft für Football gehabt und bereits früh festgestellt, dass sie am liebsten das Trainergeschäft ausüben würde, sagte sie.