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Schwer verletzt: Filzmoser kämpfte dennoch weiter

WELS. Die zweifache Judo-Europameisterin riss sich beim Grand Prix in Tashkent Muskel sowie Sehne in der Schulter, bestritt aber trotzdem noch eine Runde.

Sabrina Filzmoser hatte in ihrer langen Karriere schon mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Bild: gepa

Wie nun bekannt wurde, zog sich die Welserin vergangenen Freitag im Halbfinale gegen Timna Nelson Levy (Isr) die schwere Verletzung zu. Die 37-Jährige griff sich nach der fraglichen Situation zwar an die Schulter, unterschätzte offenbar jedoch das wahre Ausmaß der Blessur, weshalb sie in Folge auch im Kampf um Rang drei noch einmal auf die Matte ging.

Die Oberösterreicherin, die Sevara Nishanbayeva (Kaz) nach einem aufopferndem Duell unterlag, musste sich letztlich mit Rang fünf begnügen.

Wieder zurück in der Heimat wurde sie am Donnerstag operiert. „Sie muss jetzt den Arm drei Monate lang ruhigstellen“, erklärt OÖ-Landestrainer Klaus-Peter Stollberg nach einem Besuch am Krankenbett. Trotz alledem könne sie bereits wieder lächeln. „Sie freut sich schon auf das Nachwuchsturnier am Wochenende in ihrer Heimatstadt Wels, bei dem sie Autogramme schreiben wird“, verweist Stollberg darauf, dass sie diese nun halt mit Links schreiben wird müssen.

Schwarzes Judo-Wochenende

Einen weiteren verletzungsbedingten Rückschlag erfuhr Oberösterreichs Judo-Szene durch den Kreuzbandriss von Nationalteamkämpfer Max Hageneder. Der 23-Jährige, der gerade von der 100-Kilogrammklasse in jene bis 90 wechseln wollte, zog sich die Blessur bei der 6:8-Auswärtsniederlage seines Klubs Kirchham in der 2. Bundesliga gegen Bischofshofen zu.

Ebenfalls in der Bundesliga verletzten sich Marko Bubanja (Muskelabriss im Obeschenkel) von den Galaxy Tigers sowie Steffen Wagner (Abriss des Brustmuskels) von der JU Flachgau.

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Artikel Reinhold Pühringer 13. Oktober 2017 - 12:02 Uhr
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