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Kohl-Manager beendet Zusammenarbeit

04. Dezember 2008 00:00 Uhr

LINZ/WIEN. Der für zwei Jahre gesperrte Rad-profi Bernhard Kohl hat bei seiner Anhörung vor dem Rechtsausschuss der NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur) der Exekutive doch brisantes Material geliefert.

Vor allem im Zusammenhang mit dubiosen Vorgängen in seinem Ex-Team Rabobank. Drei Rabobank-Fahrer waren zuletzt in einer anonymen Anzeige im Zusammenhang mit der österreichischen Humanplasma-Affäre genannt worden.

Nach neuen Hinweisen und den Berichten über den stellvertretenden Leiter eines Wiener Kinderspitals, der verbotene EPO-Präparate an Sportler weitergegeben haben soll, steigt der Druck auf die Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes. Das bekommen auch potenzielle Zeugen der Anklage zu spüren. Einer davon soll laut einem Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ jetzt in einem Zeugenschutzprogramm der Exekutive aufgenommen worden sein.

Stefan Matschiner hat gestern überraschend seine Zusammenarbeit mit Kohl „per sofort“ beendet. Der Manager aus Laakirchen spricht von einer einvernehmlichen Trennung „aufgrund fehlender wirtschaftlicher und medialer Notwendigkeit“. Der Radsportverband hat ebenfalls gestern angekündigt, sich einem allfälligen Strafverfahren gegen Kohl als Privatbeteiligter anzuschließen. (chz)

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