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Horst Anselm: "Wir kennen unsere Hausaufgaben bis zur Heim-WM

PLOWDIW/OTTENSHEIM. Ruder-WM in Plowdiw: Während sich OÖ-Verbandspräsident Horst Anselm Ideen für die WM 2019 in Ottensheim holt, möchten Oberösterreichs Asse an das Vorjahr anknüpfen

Horst Anselm: "Wir kennen unsere Hausaufgaben bis zur Heim-WM

Im Vorjahr holten Julian Schöberl und Rainer Kepplinger gemeinsam U23-WM-Silber, heuer starten sie getrennt Bild: Max AntonAffenzeller

Ab Sonntag wird in Plowdiw (Bul) eine Woche lang um WM-Medaillen gerudert. Neben sieben österreichischen Ruder-Besatzungen samt deren Betreuern tritt auch eine oberösterreichische Delegation rund um OÖRV-Präsident Horst Anselm, Sportlandesrat Michael Strugl und den Ottensheimer Bürgermeister Franz Füreder die Reise nach Bulgarien an. Für Letztere ist es ein Lokalaugenschein, schließlich wird nächstes Jahr die WM in Ottensheim stattfinden. "Wir sind mit den Vorbereitungen voll im Plan", sagt Anselm. Der Organisations-Chef will die Stippvisite nützen, um sich noch etwaige Ideen zu holen, relativiert jedoch: "Abschauen kann man sich nicht viel, weil jede Anlage ihre Eigenarten mit sich bringt." Speziell in Bereichen wie den Para-Bewerben oder der medial transportierten Gesamterscheinung der WM sei er aber schon gespannt, wie Plowidiw diese handhabt.

Weitere Investition notwendig

Mitnehmen aus Plowdiw wird Anselm noch etwas anderes: "Am Ende der WM werde ich die Fahne des Weltverbands in Empfang nehmen." Ein Akt, der auch die damit verbundene Verantwortung symbolisiert. Derer ist sich Anselm bewusst. "Wir kennen unsere Hausaufgaben bis zur Heim-WM." Der Weltcup im Juni habe gezeigt, woran es noch hakt. Darüber hinaus müsse noch einmal Geld in die Hand genommen werden. "Als wir uns vor etwa fünf Jahren für die WM beworben haben, wurde uns gesagt, dass man bei einer WM mit 470 Booten planen müsste. Nun wird aber schon von 550 ausgegangen." Sprich: Um genug Bootsflächen an Land zu haben, müssen rund 1300 Quadratmeter für etwa 260.000 Euro aufgeschüttet werden. Anselm spricht von grünem Licht vonseiten der Politik: "Schließlich werden wir hier künftig jedes Jahr ein Weltcup-Rennen haben." Hinzu kommt die Senioren-WM 2020, bei der mit rund 4000 Athleten etwa doppelt so viele wie bei der WM 2019 nach Ottensheim kommen werden.

Mit der Anlage bestens vertraut

Gute Erinnerungen an Plowdiw haben die Ruder-Asse Julian Schöberl und Rainer Kepplinger. Holten die Oberösterreicher hier im Vorjahr gemeinsam U23-WM-Silber, sind sie diesmal getrennt unterwegs. Während Schöberl und sein Partner im leichten Doppelzweier Paul Sieber noch nicht wissen, wo genau sie in der Weltspitze stehen, will Kepplinger im Einer an seine guten Leistungen bei der U23-EM anschließen, bei der er vor einer Woche Silber holte. (pue)

 

Lobnig zuversichtlich: Österreichs größte Hoffnung auf einen WM-Spitzenplatz ist die Kärntnerin Magdalena Lobnig. Wegen der hohen Dichte erwartet die EM-Zweite aber bereits um den Einzug ins A-Finale einen harten Kampf. Zuversichtlich stimmen sie die vergangenen Wochen. „Ich habe durchtrainiert, bin stärker als vor der EM, aber es ist schwer einzuschätzen, wie die Form wirklich ist“, sagt die 28-Jährige, die im Vorjahr WM-Bronze gewann. Ihren Vorlauf wird die Olympia-Sechste am Montag bestreiten.

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Artikel 07. September 2018 - 00:04 Uhr
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