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Doppler/Horst gewannen Mittagshitzeschlacht

WIEN. Clemens Doppler/Alexander Horst haben beim Beach-Volleyball-Major in Wien einen hart erkämpfen Auftaktsieg gefeiert.

Clemens Doppler und Alexander Horst Bild: GEPA pictures/ Matic Klansek

Die Vizeweltmeister bezwangen die Kanadier Sam Pedlow/Sam Schachter am Donnerstag in einer Mittagshitzeschlacht 2:1 (-18,13,10). Martin Ermacora/Moritz Pristauz gelang mit einem glatten 2:0 (17,16) gegen die italienischen Olympiazweiten Paolo Nicolai/Daniele Lupo eine Überraschung.

Damit stehen die beiden ÖVVV-Teams vorzeitig in der K.o.-Phase. In ihren zweiten Gruppenmatches am Nachmittag geht es für sie um den Gruppensieg und den damit verbundenen Achtelfinaleinzug. Ermacora/Pristauz treffen auf die Russen Wjatscheslaw Krasilnikow/Nikita Ljamin, Doppler/Horst auf Cherif Younousse/Ahmed Tijan aus Katar.

Gegen Pedlow/Schachter hatten Doppler/Horst viel Mühe, bei drückender Hitze drehten die Routiniers die Partie im Entscheidungssatz nach deutlichem Rückstand noch. "Es war so unglaublich heiß, das kann man sich gar nicht vorstellen in der Mittagshitze ohne Wind", stöhnte Horst nach der einstündigen Schwerstarbeit im bereits fast vollen Stadion auf der Donauinsel. Mit einer Steigerung nach nervösem Beginn habe man doch noch den wichtigen Auftakterfolg geschafft. "Wir sind überglücklich, dass wir noch durchgekommen sind", so Horst.

Doppler litt ebenfalls unter der Gluthitze, die die Kanadier zu einer medizinischen Auszeit zwang. "Ich war zu Beginn des dritten Satzes völlig fertig, Wenn sie das Medical Time Out nicht genommen, hätte ich es getan. Es ist hart, die Konzentration zu halten, wenn der Körper geschwächt ist, man ist wie in einem Tunnel. Aber die Routine in solchen Situationen war für uns sicher ein Vorteil", meinte Doppler.

Das Wildcard-Duo Ermacora/Pristauz hatte davor nach der starken Vorstellung gegen die als Nummer 2 gesetzten Nicolai/Lupo seinen bisher wertvollsten Erfolg bejubelt. "Das war besser, als wir es uns je erträumt hätten. Das war unser erster Sieg gegen so eine Topmannschaft, dass uns das vor Heimpublikum gelingt, ist umso schöner", freute sich Ermacora über den souveränen Auftritt gegen die Ex-Europameister.

Keine Erfolgserlebnisse gegen starke Gegner gab es hingegen für Robin Seidl/Philipp Waller und Jörg Wutzl/Simon Frühbauer. Die Qualifikanten Seidl/Waller unterlagen den spanischen EM-Dritten Pablo Herrera/Adrian Gavira 0:2 (-18,-18), das Wildcardduo Jörg Wutzl/Simon Frühbauer den topgesetzten Nicholas Lucena Philip Dalhausser (USA) 0:2 (-22,-16). Sie spielen am Nachmittag gegen die Verlierer der Parallelpartien in ihren Gruppen um den Verbleib im Turnier. Davor absolvierte noch das fünfte und letzte ÖVV-Team Tobias Winter/Julian Hörl seinen ersten Auftritt.

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Artikel 02. August 2018 - 13:41 Uhr
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