Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 17. August 2018, 01:55 Uhr

Linz: 22°C Ort wählen »
 
Freitag, 17. August 2018, 01:55 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Mehr Sport

Doping-Experte „traut“ sich nicht zur WM

Enthüllungsjournalist  Hajo Seppelt bleibt in Deutschland  - er gilt in Russland als „Staatsfeind“ 

FILES-FBL-WC-2018-RUSSIA-DOPING-MEDIA-GERMANY

Hajo Seppelt schaut sich die WM aus sicherer Entfernung an. Bild: APA

ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt wird nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland reisen. Wie die ARD-Tagesthemen am Mittwoch berichteten, sei das Risiko für den 55 Jahre alten TV-Journalisten nach einer Analyse der Bundessicherheitsbehörden, darunter das Bundeskriminalamt (BKA), der Nachrichtendienst und das Landeskriminalamt Berlin (LKA), zu groß.

Die Entscheidung sei nach einem Gespräch von ARD-Verantwortlichen mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) getroffen worden. In der Begründung hieß es, “dass das Auswärtige Amt die Analysen auch der zuständigen Innenbehörden ernst nehmen müsse und mit Blick auf Sicherheitsfragen zu keiner andersgelagerten Einschätzung gelangen könne."

Seppelt hatte wesentlich zur Aufklärung des systematischen Sportbetrugs in Russland beigetragen und gilt deshalb in dem WM-Ausrichterland als Staatsfeind. Dem Berliner Journalisten war im Mai das Visum für die WM verweigert worden. Diese Entscheidung war - auch auf internationalen Druck - von Russland wieder zurückgenommen worden. Der Deutsche sollte im Falle einer Einreise aber zu den laufenden russischen Ermittlungen gegen den Doping-Kronzeugen Grigori Rodschenkow vernommen werden.

Der Chef des russischen Journalistenverbandes, Solowjow, drohte zuletzt: Seppelt brauche bei der WM in Russland  Schutz, „damit er nicht zufällig von einem Kenner seines ‚journalistischen Talents‘ verprügelt wird“.

Kommentare anzeigen »
Artikel 14. Juni 2018 - 10:23 Uhr
Mehr Radsport

Der Marktplatz wurde gestern zum Heldenplatz

SANKT GEORGEN/ATTERGAU. Großer Festtag beim "Race Around Austria".

Der Powerman kehrt zu seinen Wurzeln zurück

WEYER. 21. Auflage des Duathlons rückt Weyer wieder mehr in den Fokus.

Ein "Glückskeks" für Mauthausen

MAUTHAUSEN. Tischtennis: 16-jähriger Chinese soll in Österreich zum Top-Spieler reifen.

Sorgenfalten wegen Hitze

TOKIO. Olympia 2020: Japan diskutiert Zeitumstellung

Spannung, Top-Stimmung und ein wichtiger Sieg

STEYR. Volleyball: Das Nationalteam erwischte beim Heimspiel in Steyr einen perfekten Start in die ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS