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Christian Hoffmann: „Die Vorwürfe sind absolut haltlos“

Von Von Dominik Feischl   18. Mai 2009 00:04 Uhr

Christian Hoffmann: „Die Vorwürfe sind absolut haltlos“
Corpus Delicti: die Zentrifuge

LINZ. Christian Hoffmann bewies in seiner sportlichen Vergangenheit als Langlauf-Olympiasieger und Staffel-Weltmeister Ausdauer. Doch gegen die gegen ihn aufgetauchten Doping-Vorwürfe bleibt dem Mühlviertler die Luft weg.

OÖN: Was sagen Sie zu den Anschuldigungen, dass Sie mit den Radprofis Bernhard Kohl und Michael Rasmussen eine Blutzentrifuge des Laakirchner Sportmanagers Stefan Matschiner benutzt hätten?

Hoffmann: Das ist absoluter Blödsinn und völlig aus der Luft gegriffen. Ich kenne weder Kohl oder Rasmussen noch eine Blutzentrifuge, die Vorwürfe sind absolut haltlos. Mich zipft diese Geschichte an und ich werde rechtlich gegen so etwas vorgehen.

OÖN: Sie wurden von der Soko Doping aber zur Causa zweimal befragt. Was kam dort heraus?

Hoffmann: Dass ich befragt wurde, ist richtig. Aber da wurden wahrscheinlich dutzende Leute befragt. Es wurde aber auch berichtet, ich sei inhaftiert worden und dergleichen. Das ist eine absolute Lüge und ich werde mich dagegen mit aller Macht wehren. Ich habe meinen Anwalt Hans-Moritz Pott bereits eingeschaltet. Ich habe bei der Befragung auch die Behörden gebeten, dass sie alles genauestens untersuchen sollen, denn ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich bin froh, dass es ein Ermittlungsverfahren gibt, denn dann kommt die Wahrheit heraus.

OÖN: Wie oft hatten Sie mit Stefan Matschiner zu tun?

Hoffmann: Ich habe ihn, wie ich schon früher gesagt habe, nur einmal getroffen, weil ich auf der Suche nach einem Kopfsponsor war. Nicht mehr und nicht weniger.

OÖN: Und der Vorwurf, Sie seien wie Matschiner in der Pension von Walter Mayer ein und aus gegangen?

Hoffmann: Das ist sowieso der größte Blödsinn. Die Langlauf-Nationalmannschaft hatte ja früher in der Ramsau ihren fixen Stützpunkt in der Pension Mayers. Klar, dass ich dort auch war, es herrschte ja Anwesenheitspflicht.

OÖN: Wer könnte solche Vorwürfe gegen Sie in Umlauf bringen?

Hoffmann: Ich habe eine Vermutung, aber ich will keine Namen nennen. Aber das Ganze ist eine Hetzkampagne gegen mich, die ich nicht so auf mir sitzen lasse.

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