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Linz Marathon

Moser krönte ihre Liebe zu Linz

15. April 2019 00:04 Uhr

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Bild 1/77 Bildergalerie: Weitere Eindrücke vom Marathon in Linz

LINZ. "In Linz bin ich meinen ersten Marathon gelaufen. Ehrensache, dass ich hier wieder dabei sein wollte", lieferte Cornelia Moser gestern eine Liebeserklärung an den Donau-Marathon ab. Seit gestern hat es die 24-jährige Juristin aus Salzburg auch amtlich, dass sie Österreichs schnellste Marathonläuferin ist.

Die 2:40:03 Stunden bedeuteten Staatsmeisterschafts-Gold, obendrein kam sie als Erste des gesamten Damen-Feldes ins Ziel.

Dort empfing sie ihr Verlobter Andreas Stöckl, im Sommer steht die Hochzeit auf dem Plan. Und Moser will auch in puncto Marathon noch viele Hoch-Zeiten erleben. "Das nächste Ziel ist, internationale Limits für Großveranstaltungen zu erbringen." Die Gewinnerin des "Wings for Life World Run" 2016 in Österreich machte dazu gestern einen ersten wichtigen Schritt. "Sicher ist bei mir noch Potenzial vorhanden, ich bin für die Marathondistanz noch recht jung."

> Video: Cornelia Moser beim Zieleinlauf

 

Bei den Herren ging der Titel an den britisch-österreichischen Doppelstaatsbürger Thomas Roach. Der Assistenzprofessor für Botanik an der Uni Innsbruck verwies in persönlicher Bestzeit von 2:24:06 den Steyrer Christian Kresnik um 26 Sekunden auf Platz zwei. "Mit einer Zeit von unter 2:25 hatte ich nicht gerechnet", sagte Roach, der auf dem letzten Streckenabschnitt unerwartet Unterstützung bekommen hatte – und zwar von Niki Franzmair. Der Linzer Mittelstreckenspezialist, der den Sieg der Oberbank-Staffel als Schlussläufer ins Ziel brachte, war auf Roach mit hohem Tempo aufgelaufen. "Brauchst dich nicht schrecken, ich bin noch ganz frisch, hab ich zu ihm gesagt", schilderte Franzmair, der sich kurzerhand dazu entschloss, Roach für rund fünf Kilometer das Tempo zu machen. "Ich hab Riesenrespekt vor den Leuten, die allein ähnlich schnell sind wie wir zu viert", sagte Franzmair, der mit Jürgen Aigner, Christoph Prem und Daniel Pabinger den Staffelsieg holte.

>Video: Zieleinlauf beim Damen-Halbmarathon

Seitenstechen ab Kilometer 14 führte dazu, dass Endris Seid seinen Vorjahressieg im Halbmarathon nicht wiederholen konnte. Der Pinsdorfer musste sich dem Kärntner Christian Robin geschlagen geben. Anita Baierl von der TuS Kremsmünster war beim Viertelmarathon die Schnellste.

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