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Linz Marathon

Andrea Mayr: "Mit dem Startschuss ist meine Nervosität wie weggeblasen"

Von (viel)   16. April 2015

Andrea Mayr: "Mit dem Startschuss ist meine Nervosität wie weggeblasen"
Am Sonntag greift Andrea Mayr (links) ihren eigenen Streckenrekord über die Halbmarathon-Distanz an. (plohe)

LINZ. Sie lief bei Olympia und Weltmeisterschaften und ist mehrfache Berglauf-Weltmeisterin: Beim Borealis Linz Donau Marathon am Sonntag greift Andrea Mayr über 21,097 Kilometer (den Oberbank-Halbmarathon) ihren eigenen Streckenrekord von 1:12,47 Stunden an.

Wie die 35-jährige Wahl-Gmundnerin den Tag angeht? So viel sei schon jetzt verraten: Österreichs beste Läuferin hat zwar schon unzählige Wettkämpfe bestritten, "nervös bin ich trotzdem immer wieder".

 

Die Nahrung: Schon am Vortag steht leicht verdauliche Nahrung auf dem Speiseplan. "Zum Frühstück gibt es dann wahrscheinlich ein Semmerl mit Butter und Honig. Vielleicht auch zwei. Es kommt drauf an, wie angespannt ich bin."

Der Schlaf: "Zwischen 22 und 22.30 Uhr geht es ins Bett, wobei ich noch nicht weiß, ob ich in Gmunden schlafe oder im Elternhaus in Linz. Aufstehen werde ich gegen sechs Uhr. Das ist für mich zum Glück kein Problem. Ich bin das von der Arbeit gewohnt", sagt die Ärztin.

Zum Start: "In der Leichtathletik müssen sich Sprinter sicher am längsten auf ihren Lauf vorbereiten, um sich ja keine Muskelverletzung zuzuziehen. Je länger aber ein Wettkampf ist, umso weniger lang ist das Aufwärmen. Ich werde daher etwa 45 Minuten vor dem Start auf der Voestbrücke sein."

Die Nervosität: "Spätestens ab diesem Zeitpunkt erreicht die Nervosität den Höhepunkt. Mir war zu diesem Zeitpunkt oft schon schlecht oder ich bekam Bauchweh. Spätestens mit dem Startschuss ist das aber alles wie weg- geblasen." Zehn Minuten, bevor das ganze Feld in Bewegung kommt, stehen noch Steigerungsläufe auf dem Programm.

Das Rennen: Nahrungsaufnahme und Trinken sind wichtig. Und die Tatsache, dass sich die Gefühle vor einem Lauf längst nicht bewahrheiten müssen: "Früher habe ich mir oft gedacht: Wow, heute bin ich aber gut in Form. Und dann trat genau das Gegenteil ein. Manches Mal wiederum dachte ich mir: Heute wird nichts weiter gehen, dabei lief es später wie am Schnürchen. Also: Nur nicht täuschen lassen, die Gefühle vor dem Lauf sagen nichts aus."

Die Belohnung: "Da kann alles Mögliche passieren. Wenn es ein schöner Tag ist, mache ich vielleicht noch eine Radtour oder ich treffe mich mit Freunden. Es kann aber auch passieren, dass ich nach Hause fahre. Kommt ganz auf das Ergebnis an."

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