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Leichtathletik

Das neue "Schmuckstück" der Leichtathleten

14. September 2020 00:04 Uhr

Neues Leichtathletik-Zentrum eröffnet

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LINZ. Nach dem schmerzvollen "Rauswurf" aus der Linzer Gugl im Vorjahr bekam Oberösterreichs Leichtathletik nun mit der Oberbank-Arena in der Linzer Wieningerstraße ein neues Zuhause.

"Diese Anlage ist Ausdruck des Anspruchs, den die Leichtathletik an sich selbst hat: international erfolgreich zu sein", sagte Thomas Stelzer bei der feierlichen Eröffnung am Freitag. Dabei verwies der Landeshauptmann auf die anwesenden WM-Dritten Verena Preiner und Lukas Weißhaidinger, welchen die Freude über die neue Trainings- und Wettkampfstätte anzusehen war. "Hier sind Bedingungen geschaffen worden, wo Weltklasse entstehen kann", lobte der Innviertler Diskuswerfer.

Was den 2,8 Millionen Euro teuren Ausbau des bisherigen Union-Sportlandesfeldes im Detail auszeichnet:

Acht Laufbahnen: Die bisher sechs Bahnen wurden um zwei erweitert. "Das ist sich praktisch auf den Millimeter genau ausgegangen", erklärt Stefan Bachl, Vizepräsident des Landesverbands.

Windgarantie: Die Anlage umfasst nun vier Weit-, zwei Hoch- und zwei Stabhochsprunganlagen. Jeweils in entgegengesetzter Richtung, um für Meetings Rückenwind zu garantieren. Ähnliches gilt für die beiden Wurfkreise: Diskuswerfer stehen jedoch auf Gegenwind.

Bergauf-Sprintbahn: Am Nordwestende der Anlage ging sich noch eine um 1,5 Prozent geneigte Sprintbahn aus. Die stand auf der Wunschliste Preiners, die dadurch neue Möglichkeiten im Schnelligkeits-Training erhält.

Eigenes Aufwärmfeld: Die anbei verlaufende Landwiedstraße wird gerade mit einer Unterführung versehen, um den auf der anderen Seite liegenden Platz als Aufwärmfeld zu erschließen.

Rund um die Uhr: War man auf der Gugl noch an vorgegebene Trainingszeiten gebunden, steht die neue Arena den Athleten rund um die Uhr offen. Sogar mitten in der Nacht, um sich etwa auf die Zeitumstellung auf anderen Erdteilen vorzubereiten.

Aufstockbare Tribünen: Die standardmäßig 500 Zuschauer fassende Anlage kann mittels mobiler Tribünen auf bis zu 3000 Plätze aufgestockt werden. Viele der Verbesserungen sind notwendig, um die gerade laufende Zertifizierung durch den Weltverband für internationale Meetings zu bekommen. Bis zur Revitalisierung der Anlage in Traun soll die Oberbank-Arena als Meeting-Stätte dienen. (pue)

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