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Covid-geschwächt auf Punktejagd für Olympia

21.April 2021

Covid-geschwächt auf Punktejagd für Olympia
Mehrkämpferin Sarah Lagger infizierte sich im Februar mit Corona.

Während sich Verena Preiner und Ivona Dadic dank der Limit-Erbringung von 6420 Punkten bereits aller Olympia-Qualifikationssorgen entledigt haben, versucht mit Sarah Lagger noch eine dritte österreichische Siebenkämpferin den Sprung nach Tokio zu schaffen. Da die bei 6225 Punkten stehende Bestleistung der 21-Jährigen noch ein gutes Stück von der eingangs erwähnten Norm entfernt ist, möchte die für die TGW Zehnkampf-Union startende Kärntnerin einen der noch 15 Plätze ergattern, die über die Weltrangliste vergeben werden.

Eine Gelegenheit, dort dick anzuschreiben, bietet der Mehrkampf-Weltcup am Wochenende im italienischen Lana. Vor ihrem ersten Freilufteinsatz ist jedoch unklar, wie groß die Nachwirkungen von ihrer Covid-Erkrankung Mitte Februar sind. Trainer Georg Werthner zeigte sich ob ihrer jüngsten Trainingsleistungen zwar optimistisch, merkte allerdings an: "Sarah sagt, dass sie noch immer nicht so ganz Luft bekommt." Ebenfalls in Lana versucht Sophie Kreiner (ULC Oberbank Linz) nach Absage der U18-EM das Limit für die U20-Titelkämpfe zu knacken.

Gugl statt Grand Hotel

Die Zehnkampf-Union wurde gestern als bester Leichtathletik-Verein 2020 ausgezeichnet. Zum siebenten Mal in Folge sowie zum achten Mal insgesamt gewann der von Roland Werthner geführte Klub den ÖLV-Vereinscup. "Normalerweise wird das im Rahmen der Leichtathletik-Gala im Wiener Grand Hotel gefeiert, wegen der Pandemie machen wir das hier auf der Gugl", sagte ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis, der die 1000 Euro Preisgeld übergab. "Es ist eine Riesenfreude", sagte Werthner.

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