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WM 2018

Darum sind die Panini-Sticker so teuer wie noch nie

Von nachrichten.at   30. März 2018 12:15 Uhr

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Bild 1/22 Bildergalerie: Panini: Im Paradies der Fußball-Sticker

Mit einer rekordverdächtigen Anzahl an Stickern und ebenso hohen Preisen hat der Panini-Sammelspaß zur Fußball-WM begonnen. Diese Dinge sollten Sie darüber wissen.

Seit Montag sind die Panini-Sticker zur WM 2018 in mehr als 10.000 Verkaufsstellen auf dem Markt. Um das 80 Seiten starke Album heuer zu füllen, muss man 682 Sticker einkleben - so viele waren es noch nie. Dem nicht genug, steigt heuer auch der Preis massiv nach oben. Vor vier Jahren kostete ein Päckchen mit fünf Stickern noch 60 Cent, heuer muss man für dieselbe Menge an Bildern 90 Cent hinblättern - ein satter Preisanstieg von 50 Prozent. 

Ursache dafür sollen offenbar deutlich gestiegene Lizenzkosten vom Weltverband FIFA sein. Der Panini-Verlag, der alle vier Jahre vor der WM in Österreich seinen Hauptumsatz macht, wollte das offiziell nicht bestätigen - vermutlich aus gutem Grund.

Der britische Wissenschaftler Paul Harper, Professor für Mathematik an der Universität Cardiff, hat anhand von Wahrscheinlichkeitstests berechnet, dass man am Ende insgesamt 4.832 Sticker benötigt, um an das entscheidende letzte Bildchen zu gelangen. Das entspricht 967 Päckchen - und einem Preis von 869,76 Euro...

Sammelweltmeister Österreich

Es bleibt also abzuwarten, wie viele Eltern ihren Kindern angesichts des Preisanstiegs noch massenhaft Tüten kaufen. Auch einige junggebliebene Erwachsene werden es sich gut überlegen müssen, ob sie heuer wieder ihre Sammelfreude ausleben wollen.

Trotzdem werden sich gerade in Österreich wieder viele Leute ein Album besorgen und mit dem Sammeln beginnen. In keinem anderen Land der Welt werden pro Kopf mehr Panini-Bilder erworben als hierzulande. In Anbetracht der seltenen österreichischen Auftritte bei Großereignissen spielt es wohl keine Rolle, ob sich die Nationalmannschaft für ein Großereignis qualifiziert oder nicht.

Noch nie so viele Sticker

Nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Stickeranzahl gibt es heuer einen neuen Rekord. Die Kollektion wurde auf 682 Sticker ausgebaut, ein Grund dafür ist beispielsweise, dass es nun 18 statt 17 Portraitbilder gibt. Rechnet man das Verbandswappen und ein Mannschaftsfoto hinzu, kommt jede der 32 teilnehmenden Nationen auf 20 Sticker. Zu diesen 640 Bildern kommen noch Sticker von Stadien und Spielorten hinzu.

Wer mit der Zeit viele doppelte Sticker hat und keinen geeigneten Tauschpartner findet, dem schafft der Stickermanager Abhilfe. Auf dieser Plattform kann man sich kostenlos anmelden und sich online mit Tauschpartnern per Chat verständigen.

Vielleicht veranlasst der hohe Preis heuer viele Sammler tatsächlich dazu, sich kein Album zu besorgen, es ist aber genauso möglich, dass die Österreicher ihrem Ruf als Sammel-Weltmeister erneut gerecht werden. Auch wenn die Meinungen auseinandergehen - das Sammelfieber wird auch heuer wieder genügend Begeisterte in seinen Bann ziehen. 

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