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Vorwärts Steyr

Nach 1:1 im Derby: Milot wird zum Chef befördert

Von Raphael Watzinger  09. November 2020 00:04 Uhr

Nach 1:1 im Derby: Milot wird zum Chef befördert
Halbartschlager trifft zum 1:1.

STEYR. Neuer Impuls kommt aus den eigenen Reihen.

Der SK Vorwärts Steyr bleibt auch nach dem gestrigen Derby-Unentschieden gegen Blau-Weiß Linz (1:1) in der 2. Fußball-Liga unter Interimstrainer Andreas Milot ungeschlagen. Es war das vierte Remis im vierten Spiel unter dem 50-Jährigen, der die Rotjacken nach der Trennung von Willi Wahlmüller übernommen hatte.

Nach dem Remis wurde er sogar befördert: Die Klubführung war mit den Auftritten unter dem einstigen Co-Trainer Wahlmüllers so zufrieden, dass sie ihm das Vertrauen bis zur Winterpause aussprach. Das, obwohl Steyr unter Milot durchschnittlich genauso viele Punkte geholt hatte wie unter Vorgänger Wahlmüller in den ersten fünf Saisonrunden. Nach intensiven Gesprächen mit Nachfolgekandidaten – wie Robert Weinstabl oder Daniel Madlener – fiel die Wahl der Vorwärts-Klubgranden doch überraschend auf Milot – auch, weil der eigentliche Wunschkandidat gestern abgesagt hatte. Exakt drei Wochen nach der Wahlmüller-Entlassung kommt somit der viel geforderte Impuls aus den eigenen Reihen – auch so kann eine kuriose Trainersuche enden.

Staudinger pariert zwei Elfmeter

Im gestrigen OÖ-Derby musste sein Team früh einem Rückstand (9.) nachlaufen: Turgay Gemicibasi traf vom Sechzehner zum 1:0 für Blau-Weiß. In der 38. Minute hätten die Linzer sogar die Führung ausbauen können: Blau-Weiß-Torjäger Fabian Schubert fand in Steyr-Keeper Bernhard Staudinger vom Elfmeterpunkt seinen Meister. Schiedsrichter Gabriel Gmeiner ließ den Penalty zwar wiederholen, Staudinger parierte aber erneut gegen Schubert. Keine so gute Figur machte Blau-Weiß-Schlussmann Felix Gschossmann: Der 24-Jährige patzte bei einem hohen Ball, Michael Halbartschlager traf zum Ausgleich für die Hausherren (58.)

In der Länderspielpause wartet auf Steyr am Freitag ein Test gegen die SV Ried. Der FC Juniors OÖ trifft nach dem 1:2 gegen FAC Wien mit Sturm Graz ebenfalls auf einen Bundesligisten. Blau-Weiß Linz bleibt mit dem Cup-Nachtragsduell in Reichenau im Pflichtspielmodus.

Artikel von

Raphael Watzinger

Redakteur Sport

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