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Vorwärts fährt mit Tipps von Franco Foda auf den Tivoli

Mit körperbetontem Spiel kaufte Amstetten dem SK Vorwärts im Derby die Schneid ab. Hier: Christian Lichtenberger (l.) gegen Michael Drga. Bild: GEPA pictures

Vorwärts fährt mit Tipps von Franco Foda auf den Tivoli

STEYR. Gelingt den Rot-Weißen bei Aufsteiger Innsbruck die Trendwende?

Von Gerald Winterleitner, 14. September 2018 - 00:04 Uhr

"Wir leben als einziges Team der Liga konsequent unseren Amateurstatus", sagt Vorwärts-Trainer Gerald Scheiblehner, der erst gestern Abend vom Pro-Lizenz-Lehrgang unter anderem mit Nationalteamchef Franco Foda nach Steyr zurückkehrte. Dies bedeute weniger Erholung und weniger Trainingszeit im Vergleich mit den anderen Mannschaften, da jeder Spieler einer geregelten Arbeit nachgehe.

Nun gelte es aber, rasch aus den Fehlern der ersten Meisterschaftsphase zu lernen und darauf zu reagieren. Analyse Scheiblehners: "Wir spielen zwar immer ganz gut mit, aber wir gewinnen nicht. Und wir erhalten zu viele Gegentore."

Die Mannschaft fahre jedenfalls hochmotiviert zur Auswärtspartie gegen Wacker Innsbruck II, die morgen, Samstag, ab 14.30 Uhr auf dem Tivoli stattfindet. Mitaufsteiger Innsbruck hat sich im Sommer an einigen Positionen verstärkt und hat nun einige Spieler mit Zweitliga-Erfahrung in seinen Reihen. Allerdings haben die Tiroler erst einen ihrer acht Punkte vor eigenem Publikum gewonnen. Das gibt den Steyrern Hoffnung. Die Rot-Weißen müssen jedoch mit mehr Selbstbewusstsein auf dem Rasen agieren. Zuletzt wurde Vorwärts im Derby von den Amstettner Spielern mit robuster Spielweise die Schneid abgekauft. In Innsbruck vermutlich nicht mit dabei wird der neue Stürmer Ahmadou Jordan Sanou aus Burkina Faso sein. "Er hat zwar schon die Arbeitsgenehmigung erhalten", sagt Scheiblehner, "aber die Rot-Weiß-Rot-Karte ist noch nicht da."

 

Amstetten ist in Liefering Außenseiter

Nach dem Derbysieg fährt der SKU mit viel Selbstvertrauen zum Titelfavoriten

"Der 4:1-Erfolg in Steyr hat uns gut getan", sagt SKU-Teamchef Robert Weinstabl, "jetzt wollen wir in Lieferung Bonuspunkte im Abstiegskampf sammeln." Von diesem sind die Amstettner als aktuell bester Aufsteiger zwar weit entfernt, allerdings handle es sich dabei nur um eine Momentaufnahme. "In zwei, drei Wochen kann alles schon wieder ganz anders ausschauen."

In der Red Bull Arena sieht Weinstabl seine Elf heute, Freitag, ab 19.10 Uhr aber als krassen Außenseiter. Die Salzburger, in der 2. Bundesliga zwar mit nur einem Zähler mehr Tabellennachbar, seien nach wie vor ein Titelkandidat. "Daheim ist Liefering noch ungeschlagen und hat kein Tor erhalten. Da ist große Qualität vorhanden." Der SKU müsse jedenfalls defensiv gut organisiert sein.

Weinstabl muss aber weiterhin auf den verletzten Verteidiger Markus Keusch verzichten, ebenso wird Patrick Schagerl, Neuerwerbung von Blau-Weiß Linz, diesmal noch fehlen. (win)

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