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Fußball Unterhaus

Polsters Debüt: „Eine tolle Leistung“

Von Von Manuel Fischer   22. März 2010 00:04 Uhr

Polsters Debüt: „Eine tolle Leistung“
Polster gewann gestern sein erstes Spiel als Trainer mit 6:1.

LINZ. Mit einem fulminanten 6:1-Sieg gegen Gmunden startete Toni Polster gestern bei den LASK Juniors seine Trainerkarriere. Der 46-Jährige war nach dem Spiel glücklich: „Ein großes Kompliment an die Mannschaft. Das war eine tolle Leistung.“

Um 14.59 Uhr klatschte Toni Polster gestern zwei Mal energisch in die Hände. „Auf geht’s, Burschen“ – die letzte Motivation für seine Mannschaft vor dem Anpfiff gegen Gmunden. Während die Spieler sofort loslegten wie die Feuerwehr, stand Polster sichtlich angespannt neben der Trainerbank. Nur gelegentlich rief er seinen Spielern Anweisungen zu – mehr war gar nicht nötig, denn die LASK Juniors übernahmen von Beginn an das Kommando.

In der neunten Minuten tankte sich Thomas Höltschl durch die Gmundner Abwehr und erzielte die Führung für die die Athletiker. Polster sprang vor Freude auf das Spielfeld und ballte die Faust. Danach klatschte er mit Individualtrainer Reinhard Burits und Co-Trainer Damir Canadi ab. Mit der Führung im Rücken wurde auch Polster immer entspannter.

Nach einer Viertelstunde begann es zu regnen, der 46-Jährige reagierte und schickte die Ersatzspieler zum Aufwärmen. Wohl auch deswegen, damit er sich an Stelle der Spieler auf die trockene Ersatzbank setzen konnte. Doch dort hielt es Polster ohnehin nicht lange. In der 27. Minute konnte er erneut jubeln, als Lukas Kragl zum 2:0 traf.

Damit war die Partie früh entschieden und die Athletiker ließen danach Ball und Gegner laufen. Dank einer starken Offensive stand es am Ende sogar 6:1 für die Juniors. „Ich muss meinen Spielern gratulieren. Das war eine tolle Leistung“, sagte Polster.

„Gibt keinen besseren Trainer“

Auch bei seinen Spielern kommt die Art von Polster offenbar gut an. „Wir haben sehr viel Spaß im Training. Wenn es drauf ankommt, ist aber sofort der nötige Ernst da“, sagt Abwehrspieler Dominik Stadlbauer mit dem Nachsatz: „Ich kann mir keinen besseren Trainer als Polster vorstellen.“

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