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3:0 – Vorwärts fixiert mit Köpfchen den Aufstieg

STEYR. Vor 3000 Zusehern gelang dem Scheiblehner-Team nach 220 Monaten die Rückkehr in die zweite Liga.

3:0 – Vorwärts fixiert mit Köpfchen den Aufstieg

Steyr bejubelt den Aufstieg. Bild: (Moser)

Der SKV ist wieder da. Um exakt 20.15 Uhr lagen einander Spieler, Betreuer, Funktionäre und Fans von Fußball-Regionalligist Vorwärts Steyr jubelnd in den Armen. Das Team von Trainer Gerald Scheiblehner schaffte mit dem 3:0 gegen Kalsdorf den Aufstieg in die neue zweite Liga.

Exakt 18 Jahre und vier Monate, nachdem Vorwärts die Lizenz für die 2. Bundesliga entzogen worden war und der Spielbetrieb eingestellt werden musste, konnten die Rot-Weißen die Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse Österreichs fixieren. Mehr als 3000 begeisterte Besucher waren bei der Vorwärts-Party dabei – viele von ihnen hatten aufgrund des großen Andrangs sogar den Anpfiff verpasst. Beim 1:0 waren aber schon alle auf ihren Plätzen – das Stadion wurde zum Tollhaus. Nicolas Wimmer (26.) erzielte nach einer Ecke per Kopf die Führung.

In der 58. Minute waren die Hausherren nach zahlreichen vergebenen Top-Chancen im Glück: Christian Berger verschoss nach Handspiel von Vorwärts-Abwehrchef Alexander Danninger einen Elfmeter. Wenig später gelang Michael Halbartschlager (63.) per Kopf das 2:0, sechs Minuten später erzielte der eingewechselte Philipp Bader ebenfalls mit dem Köpfchen den 3:0-Endstand. Auch die LASK Juniors schafften den Aufstieg: Das Brunmayr-Team machte mit dem 2:0 gegen Deutschlandsberg alles klar.

Der heutige OÖ-Liga-Schlager zwischen Spitzenreiter Oedt und Verfolger Wallern (17 Uhr), zu dem rund 800 Besucher erwartet werden, ist nicht nur sportlich wertvoll, er steht auch im Zeichen einer karitativen Aktion. In Kooperation mit dem Verein "Zwei Hände" aus Wels werden Spenden für an Cystischer Fibrose erkrankte Kinder gesammelt.

"Wenn man Fußball spielt, will man auch Meister werden. Aber Oedt ist klarer Favorit", sagt Wallern-Sportchef Albert Huspek. Das sieht Oedts Stefan Reiter nicht so: "Bei allen drei Teams, die vorne dabei sind, herrschen Top-Bedingungen. Ich weiß nicht, warum immer nur von Oedt gesprochen wird."

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Artikel Raphael Watzinger 11. Mai 2018 - 20:58 Uhr
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