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Wimsbacher freuen sich schon auf den Kunstrasen

Bezirksliga Süd: Der SKW schaffte prompt den Wiederaufstieg in die Landesliga West

Jubelstimmung nach dem Meistertitel, am kommenden Wochenende wird „85 Jahre SKW“ gefeiert. Bild: Hörmandinger

Die Grün-Weißen aus Bad Wimsbach feiern: am Wochenende den 85. Geburtstag des Sportklubs und noch einmal den Wiederaufstieg in die Landesliga West nach nur einer Saison in der Bezirksliga Süd.

Ohlsdorf machte im Frühjahr die Meisterschaft noch einmal spannend: Das Team aus dem Bezirk Gmunden kam bis auf einen Punkt an den Herbstmeister heran. Die Mannschaft von Trainer Thomas Plasser fixierte aber im letzten Spiel mit dem 6:0 gegen Absteiger ATSV Stadl-Paura den Aufstieg.

Das überrascht, weil die Kampfmannschaft auf einige Routiniers verletzungsbedingt verzichten musste. „Unsere Devise lautete auch: Konsolidierung in der Bezirksliga, der Aufstieg war nicht geplant“, sagt Sektionsleiter Stefan Hochreiter und verteilt Lorbeeren an den Nachwuchs. „Unsere jungen Spieler waren schon so reif, dass sie den Titel geholt haben.“ Das gilt auch für die nächste Generation: Die U11 und die U12 aus Wimsbach wurden heuer Meister.

WM-Finale wird live übertragen

Nun freuen sich die Fußballer auf das Geburtstagsfest, das mit einem Familienfest (Freitag ab 17 Uhr) beginnt. Ab 19 Uhr kicken die Hausherren gegen den befreundeten Klub Kirchroth aus Niederbayern, dessen Vereinsfarben ebenfalls grün-weiß sind. Anschließend steigt eine Party mit DJ Zobl. Am Samstag ist ein Kleinfeldturnier mit 16 Teams geplant, am Sonntag nach der Feldmesse ein Frühschoppen. WM-Finale und Spiel um Platz drei werden live übertragen.

Nächster Höhepunkt beim SKW ist das Baunti-Cup-Spiel am 26. Juli, 19 Uhr, gegen den Almtal-Rivalen Pettenbach. 2016 gewann Wimsbach den oberösterreichischen Cup, Pettenbach zählt zu den Lieblingsgegnern: „Weil dann hunderte Fans zu Gast sind.“

Zwischendurch werden die SKW-Mitglieder weiterhin freiwillig bei der Baustelle der neuen Sportanlage Hand anlegen. Der Kunstrasenplatz wird im August fertig sein, das LED-Flucht ist fast betriebsbereit, ab September kann die neue West-Tribüne (300 Sitzplätze) genützt werden. Im Winter wird der erweiterte Kabinentrakt finalisiert. Dann kann auch der Hauptkader des Welser Leistungszentrums in Wimsbach trainieren.

DIE GUTE SEELE IM Hintergrund Integrationsfigur

Walter „Papa“ Zahn (r.) mit Nachwuchs-Schiri Sulimani Zilo (privat)

Integrationsfigur

Der SKW ohne Walter Zahn ist für viele Fußball-Fans in der Marktgemeinde undenkbar. Der 68-Jährige engagiert sich seit mehr als fünf Jahrzehnten im Verein – zunächst als Mittelfeldspieler, dann als Funktionär mit verschiedensten Aufgaben und seit zehn Jahren als Obmann, "der die nötige Ruhe und Ordnung in den Verein bringt", wie es Sektionsleiter Stefan Hochreiter umschreibt.

Der pensionierte Geschäftsführer einer Entsorgungsfirma gilt als klassische Integrationsfigur im Verein. "Viele von unseren Jungen nennen ihn auch ,Papa Zahn‘ nach dem Vorbild von ,Papa Schlumpf‘", erklärt Hochreiter. Alleine diese Bezeichnung beschreibe ihn und seine ruhige, gelassene Art zu arbeiten perfekt. Freilich, Zahn alleine könne auch nur wenig bewegen. "Wir haben unzählige Helfer, denen Dank gebührt."

 

Namen und Fakten:

  • Gründungsjahr: 1933
  • Ehrenpräsident: Franz Hofmaninger
  • Obmann: Walter Zahn
  • Sektionsleiter: Stefan Hochreiter
  • Sportchef: Thomas Plasser
  • Nachwuchsleiter: Kurt Seyrkammer
  • Kassier: Heinrich Rosenauer
  • Schriftführerin: Alexandra Wögerer
  • Trainer: Peter Erlach/Thomas Plasser
  • Kader: Boris Bisercic, Szilveszter Bori, Brian Eric Crstin, Florian Danner, Philip Karrer, Jan Kolnberger, Christoph Kronberger, Sebastian Lechleitner, Jakob Mayer, Alexander Moser, Andre Perstling, Martin Plasser, Thomas Plasser, Johannes Reinthaler, Murat Saliji, Simon Schröder, Florian Schöfbenker, Raffael Seyr, Benedikt Seyrkammer, Jakob Stockinger, Stefan Weiss, Florian Wimmer.
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Artikel 12. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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