Lade Inhalte...

SV Ried

Top-Sechs im Visier: "Wir können, müssen aber nicht"

Von Raphael Watzinger  09. Dezember 2021 00:04 Uhr

Robert Ibertsberger

RIED. SV Ried stellte mit Robert Ibertsberger seinen neuen Trainer vor.

Am Samstag gegen Altach ist Robert Ibertsberger noch in der Beobachter-Rolle. Am 3. Jänner pfeift der neue Trainer der SV Guntamatic Ried beim Vorbereitungsauftakt für das Frühjahr der Fußball-Bundesliga offiziell seine Amtszeit an. Der 44-jährige Salzburger über...

... seine Rückkehr: "Ich bin sehr dankbar, dass ich zurückkommen darf. Ich habe in den vergangenen Tagen viele bekannte Gesichter gesehen, das hat mir sofort ein gutes Gefühl gegeben, Die Hoffnung war groß, dass die Wahl auf mich fällt. Für mich ist Ried die perfekte Lösung."

... seine Spielweise: "Ich möchte, dass meine Mannschaft aktiv agiert – sowohl gegen, als auch mit dem Ball. Ich bin aber keiner, der seinem Team eine bestimmte Spielweise aufzwingen muss. Zunächst werde ich mir einmal ein Bild machen, was zur Mannschaft zum aktuellen Zeitpunkt am besten passt. Wir wollen bei meinem Debüt, dem Cup-Viertelfinale gegen Klagenfurt, ein Gesicht zeigen, das Rieder Wiedererkennungswert hat."

... den Teamplayer Ibertsberger: "Ich habe immer das komplette Trainerteam eingebunden, die Letztentscheidung liegt aber natürlich beim Cheftrainer. Ich finde, Co-Trainer müssen das Gefühl bekommen, wertgeschätzt zu werden – und dieses Gefühl werden sie bei mir haben. Das momentane Betreuerteam leistet sehr gute Arbeit, hat eine gute Idee. Ein erster Austausch hat bereits stattgefunden. Ich will den Weg mit ihnen weitergehen und gewisse Dinge verfeinern."

... den Abstieg mit St. Pölten: "Es hat auf jeder meiner Stationen Höhen und Tiefen gegeben. Das Wichtigste ist, dass man auf dem Platz spürt, dass es sich richtig anfühlt, wofür man steht. Es gibt immer wieder schlechtere Phasen im Fußball. Der Zusammenhalt muss auch da sein, wenn es einmal nicht so läuft. In St. Pölten war ich auf keinem Abstiegsplatz, als ich gehen musste. Ich bin der vollsten Überzeugung, dass ich den Turnaround geschafft hätte."

... die Meistergruppe: "Wir sind gut dabei. Wenn es möglich wäre, wäre es ein Riesenerfolg. Wir können, müssen aber nicht."

... das kommende Spiel gegen Altach: "Was Aufstellung und Taktik betrifft, werde ich mich nicht einmischen. Es ist ausgemacht, dass Christian Heinle die Spielvorbereitung leiten wird. Das wollte auch ich so, weil ich bewusst vor diesem wichtigen Spiel keine Unruhe hinein bringen möchte."

Artikel von

Raphael Watzinger

Redakteur Sport

Raphael Watzinger

1  Kommentar 1  Kommentar