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SV Ried

Pechvogel Bajic: "Keiner hat den Glauben verloren"

Von Raphael Watzinger  23. Juni 2020 00:04 Uhr

Pechvogel Bajic: "Keiner hat den Glauben verloren"
Bajic (li.) steht Ried in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung.

RIED. 2. Liga: Der leidgeprüfte Ried-Kicker hofft heute auf einen Sieg gegen die Juniors OÖ

Als angeschlagener Boxer geht die SV Guntamatic Ried in das heutige OÖ-Derby in der 2. Fußball-Liga beim FC Juniors OÖ (18.30 Uhr, Huber-Arena Wels, live ORF Sport +). Aufgrund zweier Niederlagen in den jüngsten drei Spielen schrumpfte der Vorsprung der Innviertler auf Titelrivale Austria Klagenfurt vor der 24. Runde von ursprünglich acht Punkten auf lediglich zwei Zähler. Die Kärntner sind im Fernduell um Platz eins zeitgleich gegen den GAK im Einsatz.

Einige Tiefschläge musste in dieser Saison auch schon Rieds offensiver Wirbelwind Ante Bajic einstecken. "Es ist schon sehr mühsam", sagt der 24 -Jährige – und meint damit nicht, dass sein Team in den vergangenen Wochen das Titelrennen wieder unnötig spannend gemacht hat. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen die Young Violets kam der Flügelspieler zur Pause in die Partie – sollte mit seiner Schnelligkeit und Technik helfen, den 0:1-Pausenrückstand zu drehen. Nach elf Minuten war sein Auftritt aber schon wieder beendet. "Ich bin wieder auf meine angeschlagene Schulter gefallen", erklärt Bajic.

Bereits im Herbst stand er wegen seiner Schulterverletzung nur in zwei Partien für die Wikinger auf dem Platz. Nach einer Arthroskopie und drei Luxationen muss er nun wohl abermals unters Messer – das Saisonende droht. "Nach meiner Schambeinverletzung 2018 hätte ich nicht geglaubt, dass es noch etwas schlimmeres gibt."

Sein Ausfall ist vor allem für Trainer Gerald Baumgartner extrem bitter: Unter dem Salzburger zählte Bajic bis zu seiner längeren Verletzungspause im Frühjahr 2019 zu den absoluten Stützen – schoss in der damaligen Rückrunde acht Tore und lieferte fünf Assists. Schnell wurden andere Klubs auf ihn aufmerksam: "Mein Manager hat schon Gespräche geführt. Für mich war nach einem guten halben Jahr im Profi-Fußball aber klar, dass ich mich erst bestätigen muss. Es war für mich nie Thema, aus Ried wegzugehen."

Keine Verstärkung vom LASK

Im Zweitliga-Finish soll der Rieder Pechvogel abseits des Platzes zum Glücksbringer werden. Trotz der vielen Rückschläge bleibt er selbstbewusst: "Ich werde jetzt nicht aufgeben. Und auch mein Team ist stark. Keiner hat den Glauben verloren." Gut für Ried: Der LASK-Kooperationsverein bekommt vom Bundesligisten heute keine Verstärkungen, zudem sind Christopher Cvetko und Lukas Burgstaller gesperrt.

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Raphael Watzinger

Redakteur Sport

Raphael Watzinger
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