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SV Ried

Nach Rot wird Heraf auch gegen Klagenfurt fehlen

27. September 2021 00:04 Uhr

Nach Rot wird Heraf auch gegen Klagenfurt fehlen
Andreas Heraf wechselte schon bald vom Feld auf die Tribüne.

INNSBRUCK. Nach 2:4 in Tirol wurde den Innviertlern Sturm im Cup zugelost.

Nein, Tirol war für die SV Guntamatic Ried diesmal keine Reise wert. Beim 2:4 (0:3) gegen die WSG Tirol lief nicht nur für die Mannschaft von Trainer Andreas Heraf, sondern auch für den von Schiedsrichter Harkam ausgeschlossenen Betreuer selbst alles schief.

Zu Recht hatte der Coach die Situation vor dem Tor zum 0:2 kritisiert. Da war bei einem Freistoß der Ball nicht gelegen, so wie es dem Regulativ entsprochen hätte. Aus diesem Freistoß resultierte danach jener Eckball, der zum Tor für die Tiroler führte. Nach dem Treffer konnte auch der VAR nicht konsultiert worden, weil die Fehlentscheidung ja aus der Aktion davor stammte.

Herafs Schimpfwörter danach bewertete der Referee mit Rot – auch wenn Heraf danach meinte, "dass meine Worte nicht jugendfrei waren, diese aber nicht gegen den Schiedsrichter gegangen sind". Das ist laut Regulativ nebensächlich. Selbst wenn der Referee bemerkt hätte, dass Heraf jemanden aus dem eigenen Team beleidigt hätte, wäre dies theoretisch zu sanktionieren gewesen. Bereits vor der Tagung des Strafsenats ist deshalb davon auszugehen, dass Heraf auch im Spiel gegen Klagenfurt fehlen wird. Die Rote Karte für den Trainer ist mit einer für den Spieler gleichzusetzen. Dafür gibt es immer eine Sperre – außer der Schiedsrichter würde in seinem Bericht vermerken, dass die Rote Karte zu Unrecht gezeigt wurde – und das wird in diesem Fall ganz sicher nicht passieren. Offen ist, wie der Strafsenat den Umstand handhaben wird, dass Heraf auch nach der Roten Karte noch von der Tribüne aus via Handy mit der Trainerbank kommuniziert hat. Eine Erhöhung der Strafe wäre in jedem Fall massiv überzogen.

Unangenehmes Cuplos

Auch bei der gestrigen Auslosung zum ÖFB-Cup-Achtelfinale war die SV Guntamatic Ried nicht vom Glück verfolgt. Auf ein Heimspiel hatten alle gehofft – mit dem Auswärtsspiel gegen Sturm Graz hat man stattdessen eine der beiden unangenehmsten Aufgaben erwischt. Nur in Salzburg zu spielen wäre für die SV Ried noch schlimmer gewesen. (haba)

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