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SV Ried

Nach dem 2:2 beim Krimi in Ried präsentierte nur Rapid neuen Trainer

Von Raphael Watzinger  29. November 2021 12:30 Uhr

Nach dem 2:2 beim Krimi in Ried präsentierte nur Rapid neuen Trainer
Leo Mikic sieht bereits, dass sich sein Schlenzer ganz genau zur Rieder 2:1-Führung ins gegnerische Tor senkt.

RIED. Ferdinand Feldhofer übernimmt in Wien; Ried sucht weiter – und sprach mit Ibertsberger.

Kaum war das 2:2 (1:1) der SV Guntamatic Ried gegen Rapid amtlich, wurde auch schon der neue Trainer verkündet. Allerdings galt das nicht für die Innviertler, sondern für den Gegner aus Wien, der ab Montag mit Ferdinand Feldhofer in den Krimi um die Plätze im Meister-Play-off der Top-sechs-Klubs geht. Aktuell trennt den Tabellenfünften Ried nur ein Punkt vom Achten Rapid.

Bei der SV Ried machte gestern Interimscoach Christian Heinle zwar wieder Werbung in eigener Sache. Der 36-Jährige wird aber nach der Winterpause definitiv nicht mehr Cheftrainer sein. "Ja, das schließe ich aus", sagt Heinle, der erst im März 2022 wissen wird, ob er die notwendige Zulassung für den nächsten UEFA-Pro-Lizenzkurs erhält. Zu diesem Zeitpunkt läuft die Frühjahrssaison längst. Ex-Spieler Martin Stocklasa bestätigte zuletzt: "Es gab gute Gespräche mit Ried." Nach OÖN-Infos wird es aber dennoch kein Comeback im Innviertel geben. In den vergangenen Tagen wurde auch Kontakt zu Robert Ibertsberger aufgenommen.

"Das 2:2 geht in Ordnung. Schade, dass keine Zuschauer im Stadion gewesen waren. Die hätten uns vor allem nach dem 2:1 noch einmal richtig nach vorne gepeitscht. Wir haben dann auch die eine oder andere Chancen nicht optimal fertiggespielt", sagte Heinle, der sich auch bei Rieds Ex-Spieler Marco Grüll bedanken durfte, dass es zum nächsten Punkt reichte. "Diesmal war ich der Chancentod. Es fehlte speziell beim Stangenschuss nicht viel. Aber im Fußball geht es eben um Zentimeter."

Erste Salzburg-Niederlage

Die Konkurrenz spielte gestern nicht für Ried. Vom Vierten bis zum Neunten gewannen – mit Ausnahme des Rieder 2:2 gegen Rapid – alle Klubs. Vor allem die erste Salzburger Saisonniederlage beim 1:2 in Klagenfurt schmerzte.

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Raphael Watzinger

Redakteur Sport

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