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SV Ried

In der "Corona-Tabelle" ist Ried ein Abstiegskandidat

29. Juni 2020 00:04 Uhr

In der "Corona-Tabelle" ist Ried ein Abstiegskandidat
Bezeichnend: der Zusammenstoß von Dmitrovic & Obermüller vor dem 1:3

RIED. Austria Klagenfurt nach 2:1-Sieg bei Vorwärts Steyr an der Spitze.

Wenn es dick kommt, dann gleich richtig. Mit dem gestrigen 2:1-Sieg von Austria Klagenfurt über Vorwärts Steyr hat es die SV Guntamatic Ried tatsächlich binnen sechs Spielen geschafft, den Acht-Punkte-Vorsprung in der Tabelle zu verspielen. Es passt dazu, dass Vorwärts in der 93. Minute mit einem Lattenschuss noch den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Davor traf Patrick Geil in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem Volleyschuss der Marke "Tor des Jahres" von der Strafraumgrenze zum Sieg der Kärntner, die nach 15 Minuten mit 0:1 zurückgelegen waren. Allerdings war auch klar ersichtlich, dass die Klagenfurter jetzt vor Selbstvertrauen strotzen und die Partie schon viel früher zum hochverdienten Sieg entscheiden hätten können. War das schon das Ende der Rieder Titelträume? Derzeit gibt es wenig Hoffnung, dass die Abwärtsspirale rasch gestoppt werden kann.

Die Formkurve: Dass Ried nicht wie ein Titelkandidat spielt, ist eine Sache. Mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen ist man in der "Corona-Tabelle" nach Wiederbeginn mitten im Pulk der Abstiegskandidaten – ohne Corona wären heuer drei Klubs in die Regionalliga abgestiegen. Die zwei Siege gelangen gegen Lafnitz und Kapfenberg – die einzigen beiden Klubs, die nach der Corona-Pause selbst noch keinen Sieg holen konnten und damit ebenfalls in den Seilen hängen.

Die Körpersprache: Beim 1:3 gegen Blau-Weiß Linz eklatant: Nicht einmal als Ried in Halbzeit zwei ordentlich durchwechselte, konnten die Blau-Weißen, die aufgrund der dünnen Kaderdecke (13 Kaderspieler, der Rest junge Talente aus der zweiten Mannschaft) das dritte Spiel binnen einer Woche hatten, kaum unter Druck gesetzt werden. Die Rieder Ausbeute in Halbzeit zwei: keine Torchance, kaum gefährliche Angriffe.

Die Auslosung: War der Druck schon bisher groß, so kann jetzt jede weitere Niederlage das endgültige Ende aller Titelträume bedeuten. Das Rieder Programm in den nächsten Wochen hat es in sich: Mit Vorwärts Steyr (auswärts), Liefering und Wacker Innsbruck (beide daheim) warten jetzt drei Mannschaften aus den Top-5 der "Corona-Tabelle". Die Klagenfurter haben mit dem FC Juniors (daheim), Horn (auswärts) und dem FAC (daheim) zumindest auf dem Papier das deutlich einfachere Los. (rawa)

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