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SV Ried

Bei der SV Ried hat derzeit nur der Kapitän Schmerzen

Von Harald Bartl und Raphael Watzinger   21. Oktober 2019 00:04 Uhr

Bei der SV Ried hat derzeit nur der Kapitän Schmerzen
Rieds Kapitän Thomas Reifeltshammer (Mitte) ließ gegen Liefering in der Abwehr nichts anbrennen.

LINZ. Zweite Liga: Ried bei 1:0 über Liefering mit viertem Sieg in Serie Thomas Reifeltshammer wurde verletzt ausgewechselt.

Mit dem 1:0-Sieg am Samstag hat Fußball-Bundesligist SV Guntamatic Ried das wichtigste Ziel im Herbst auf alle Fälle bereits geschafft. Man wird nach dem vierten Liga-Sieg in Serie zweifelsohne mit einer besseren Ausgangsposition als im Vorjahr in die Winterpause gehen. Liga-Top-Favorit Austria Lustenau liegt überhaupt sechs Punkte zurück. Aber auch der Abstand zu Tabellenführer Austria Klagenfurt beträgt nur zwei Zähler. Die Rest-Auslosung der beiden Kontrahenten ist auch nicht unlösbar. Ried trifft in den verbleibenden fünf Runden dieses Jahres noch auf Wacker Innsbruck, Horn, den FAC und zwei Mal Dornbirn. Die Kärntner haben mit FAC, Innsbruck, Amstetten und zwei Mal Young Violets ähnlich starke Gegner wie die Innviertler.

Positiv auch, dass Ried trotz der Probleme in der Innenverteidigung ohne Gegentor geblieben ist. Kennedy Boateng stieg gestern wieder ins Mannschaftstraining ein. Ein Einsatz am Freitag in Tirol wird dennoch zum Wettlauf gegen die Zeit. Zudem musste nach 78 Minuten auch noch Kapitän Thomas Reifeltshammer verletzt vom Feld. "Nach einem Stoß hat mir bei einem folgenden Kopfball die Spannung gefehlt. Ab diesem Zeitpunkt war mir völlig schwindlig und schlecht." Sollten sich die Schmerzen in den nächsten Tagen nicht vergrößern, sollte er aber ohne zusätzliche Untersuchungen auskommen.

Blau-Weiß fehlt die Reife

Nicht zufrieden konnte Blau-Weiß-Coach Goran Djuricin mit der Leistung bei der 2:3-Niederlage daheim gegen FAC Wien sein. Was auffällt: In drei der vier jüngsten Pflichtspiele gaben die Linzer Führungen aus der Hand. "Meine Mannschaft ist nicht reif genug", ärgerte sich der 45-Jährige nach Spielende.

Auch am Freitag hatten die Blau-Weißen alles im Griff, machten in einer Schwächephase aber den Gegner stark: "Manche meiner Spieler wissen nicht, wann sie etwas machen müssen. So eine Partie darf man nicht verlieren", sagt Djuricin und spricht damit vor allem den späten Gegentreffer in der 94. Spielminute an. Zwei Minuten davor hatte sein Team noch den zwischenzeitlichen Ausgleich bejubelt.

OÖ-Rivale Vorwärts Steyr befindet sich nach dem 3:1 gegen Austria Lustenau weiterhin im Hoch. Das Team von Trainer Willi Wahlmüller hält nach elf Spielen bei 17 Punkten – in der Vorsaison hatten die Rotjacken nach den gesamten 30 Spieltagen nur vier Punkte mehr. "Es ist eine gute Entwicklung, die die Burschen nehmen", sagt Wahlmüller.

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