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SV Ried

Kaiserslautern? Die Zeichen bei Rieds Robert Zulj stehen auf Abschied

Von David Geißhüttner   14. Dezember 2013 00:04 Uhr

Kaiserslautern? Die Zeichen bei Rieds Robert Zulj stehen auf Abschied
Mit wem jubelt Ried-Angreifer Robert Zulj (Mi.) im kommenden Jahr?

RIED. SV-Ried-Spieler Robert Zulj steht im Advent auch bei deutschen Fußballklubs auf dem Wunschzettel. Im OÖNachrichten-Interview schloss die heißeste Transfer-Aktie der Innviertler einen Wechsel nach Kaiserslautern nicht aus.

Der Abschied würde schwerfallen – trotzdem könnte Robert Zulj heute in der Fußball-Bundesliga gegen Wolfsberg (19 Uhr) zum letzten Mal in der Rieder Keine-Sorgen-Arena einlaufen. Mit guten Leistungen spielte sich die heißeste Transferaktie der Innviertler auch in Deutschland auf die Wunschzettel. Sein Rieder Vertrag läuft im Sommer aus, weshalb ein Transfer im Winter nicht nur in den Plan des 21-Jährigen, sondern auch in jenen von Ried-Manager Stefan Reiter passen könnte. Jetzt würde Ried noch Ablöse kassieren. Die OÖN sprachen mit Zulj:

 

OÖNachrichten: Ist das Heimspiel gegen Wolfsberg heute Ihr letztes im Trikot der SV Ried?

Robert Zulj: Im Fußball kann man nie vorausplanen. Was im Winter passieren wird, steht noch nicht fest.

Stimmt es, dass Sie in dieser Woche in Kaiserslautern waren, beim 0:1 in der zweiten deutschen Bundesliga gegen Düsseldorf?

Woher wissen Sie das? Dazu kann ich leider nichts sagen...

Das heißt, es war bestimmt mehr als nur ein Besuch beim ehemaligen Rieder Akademiespieler Kevin Stöger, der bereits in Kaiserslautern kickt?

Alles ist möglich.

In der Bundesliga haben Sie heuer neun Mal getroffen, zudem im U21-Nationalteam groß aufgezeigt. Sehen Sie sich bereit für höhere Aufgaben, etwa in der zweiten deutschen Bundesliga?

Natürlich hat man als Fußballer das Ziel, irgendwann im Ausland zu spielen und Partien auf internationaler Ebene zu bestreiten. Dass die Möglichkeit dazu vielleicht da ist, habe ich mir in dieser Saison erarbeitet.

Einige Vereine interessieren sich für Sie, wie oft stehen Sie derzeit mit Ihrem Berater Jürgen Werner in Kontakt?

Oft, aber das hat nicht unbedingt etwas mit der aktuellen Situation zu tun. Wir kennen uns schon länger und verstehen uns sehr gut.

Würde Ihnen ein Abschied von der SV Ried schwerfallen?

Natürlich, ich war dreieinhalb Jahre hier, habe viele Freunde gewonnen. Es wäre kein leichter Abschied, aber irgendwann muss man auch auf sich selbst schauen.

Wolfsberg hat zuletzt mit Heimsiegen über Rapid Wien und Sturm Graz aufgezeigt. Was erwarten Sie heute von den Kärntnern?

Sie haben auch gegen Salzburg nur knapp mit 1:2 verloren und sind gut in Form. Wir werden heute sehr aggressiv in die Zweikämpfe gehen müssen, um zu siegen.

Haben Sie nach dem 0:3 gegen Grödig eine harte Trainingswoche hinter sich? Wie ist Trainer Michael Angerschmid damit umgegangen?

Wir haben unsere Fehler in der Video-Analyse sehr genau behandelt. Natürlich hat der Trainer in den Besprechungen auch gesagt, was wir besser machen müssen. Härter waren die Trainings wegen der Niederlage aber nicht.

 

Rieds starke Heimbilanz

Nur Salzburg hat die Rieder in dieser Saison in der Keine-Sorgen-Arena geschlagen. Damit die Heimbilanz weiter hübsch bleibt, fordert Trainer Angerschmid heute gegen Wolfsberg eine klare Steigerung gegenüber dem 0:3 gegen Grödig: „Da waren wir vom Kopf her nicht bereit, an unserer Grenzen zu gehen.“

Wolfsberg hat Trainer Kühbauer wieder auf Vordermann gebracht: Unter ihm gab es bisher nur drei Niederlagen.

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