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SV Ried

1:3- Jetzt braucht Ried Schützenhilfe

Von OÖN   26. Juni 2020 22:22 Uhr

SV Ried
Drei Mal musste Filip Dimitrovic den Ball in sein Tor lassen.

RIED. Nach einer 1:3-Niederlage gegen Blau-Weiß Linz kann Klagenfurt am Sonntag mit einem Sieg in Steyr vorbeiziehen.

Die SV Guntamatic Ried hat den Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand: Acht Punkte Vorsprung hatten die Innviertler beim Wiederanpfiff nach der Corona-Pause – sechs Spiele und vier Niederlagen später droht der Sturz von der Tabellenspitze in der 2. Fußball-Liga. Nach dem 1:3 im Derby gegen Blau-Weiß Linz kann Klagenfurt am Sonntag mit einem Sieg bei Vorwärts Steyr (10.30 Uhr) vorbeiziehen.

Fünf Wechsel in der Startelf hatte Ried-Trainer Gerald Baumgartner im Vergleich zum 2:3 gegen den FC Juniors OÖ vorgenommen, die Verunsicherung blieb. Ein langer Pass über die Abwehr hinweg reichte dem Außenseiter zur Führung: Philipp Pomer ließ Patrick Obermüller stehen, auch Filip Dmitrovic, der Johannes Kreidl im Tor ersetzte, konnte das 0:1 nicht verhindern (22.). Philipp Malicsek (29.) und Lukas Tursch (38.) hatten völlig frei die Chancen, die Führung auszubauen.

Das Glück gab Ried einen Vorschuss – und die Innviertler zahlten zurück. Zwei Mal scheiterte Bernd Gschweidl (33., 34.), die dritte Chance verwertete er. Stefan Nutz flankte einen Freistoß an die zweite Stange, Ivan Kovacec legte per Kopf ab und Gschweidl glich aus (39.). Und vor der Pause hätte der 24-Jährige die Partie bei zwei Möglichkeiten ganz drehen können (45., 45.+1).

Den Schwung nahmen die Rieder in die zweite Hälfte mit – und trotzdem stand in der 56. Minute 1:2. Simon Gasperlmair flankte von rechts, Aleksandar Kostic legte ab und Fabian Schubert knallte den Ball unter die Latte. Wieder waren alle drei Blau-Weiß-Spieler völlig unbedrängt gewesen.

Es war ein Wirkungstreffer. Die nervösen Rieder konnten keine Ausgleichschance erspielen, in der 85. Minute stellte Oliver Filip den Endstand her.

Hilft Vorwärts den Riedern?

Am folgenden Freitag ist Vorwärts dann in Ried zu Gast. Die beiden Titelkandidaten unmittelbar nacheinander – ausgerechnet ein Lokal-Rivale könnte für Ried im Aufstiegsrennen entscheidend werden. Trainer Willi Wahlmüller: „Beide Titelanwärter sind nervös, das hat man bei den jüngsten Ergebnissen gesehen. Jeder Punkteverlust kann entscheidend sein. Für uns ist es eine schöne Aufgabe, wir können locker auftreten.“

Steyr ist seit fünf Spielen ungeschlagen, der FC Juniors OÖ hat sogar seit sieben Partien nicht mehr verloren. Auch das Team von Trainer Gerald Scheiblehner kann den Innviertlern noch helfen: Nach dem Heimspiel in Wels gegen Amstetten (Samstag, 15 Uhr) gastiert man am kommenden Samstag in Klagenfurt. (mag/rawa)

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