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Traumstart und Riesenschock für Österreichs U21-Team

Von Harald Bartl 18. Juni 2019 06:15 Uhr

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TRIEST. Jetzt ist für Österreichs U21-Fußball-Nationalmannschaft alles möglich! Der erhoffte Traumstart ist mit dem hochverdienten 2:0 (1:0)-Erfolg über Serbien in Triest eindrucksvoll geglückt. Hannes Wolf fiel mit einer schweren Verletzung aus.

Tragischer Held war Hannes Wolf, der das 1:0 erzielte, jedoch unmittelbar vor dem 2:0 durch Sascha Horvath (78.) mit einer schweren Verletzung vom Platz musste.

Die Diagnose: Bruch des rechten Außenknöchels. Dies gab der ÖFB nach einer Untersuchung des Offensivspielers in der Klinik Cattinara in Triest am Montagabend bekannt. Über die weitere Vorgehensweise der Behandlung werden die medizinischen Abteilungen des Nationalteams, von Red Bull Salzburg und von Wolfs künftigem Club RB Leipzig beraten, hieß es. Wolf wird damit voraussichtlich einige Monate ausfallen.

Freude und Trauer können so nahe beieinander liegen. ÖFB-Teamchef Werner Gregortisch wollte nicht einmal jubeln, als Horvath den Freistoß zum 2:0 versenkt hatte. Denn jenes Foul, das zum Tor geführt hatte, sollte für den davor überragend agierenden Hannes Wolf bereits das EM-Ende bedeuten. Serbiens Vukasin Jovanovic musste nach dem bösen Einsteigen in Richtung Sprunggelenk mit Rot vom Platz. Mit Verdacht auf Fußbruch wurde der Steirer Wolf, der gerade erst von Salzburg zu RB Leipzig gewechselt war, vom Platz getragen. Eine genaue Diagnose stand am frühen Abend noch aus. Auch die Mitspieler waren schockiert. Alle hatten sofort gewusst, dass etwas Schlimmes passiert war. Umso beeindruckender war es, dass aus dem nächsten Ballkontakt gleich das 2:0 fiel.

Wolf hatte davor Österreichs Team bereits auf die Siegerstraße gebracht. Nach 37 Minuten verwertete er den Abpraller nach einem Stangenschuss von Horvath zum 1:0. Danach hieß es zittern, weil der Video-Check nach dem Tor mehrere Minuten dauerte, obwohl von einer Abseitsstellung weit und breit nichts zu sehen gewesen war.

Österreichs Abwehr stand über weite Strecken der Partie sehr sicher, ließ vor allem in der ersten Halbzeit gar nichts zu. In der Offensive hatte Teamchef Werner Gregoritsch, mit seinem überraschenden Schachzug den Ex-Rieder Mathias Honsak im Sturm aufzubieten, auch alles richtig gemacht.

Einziges Manko: Österreich hätte schon viel früher viel höher führen können. Alleine Xaver Schlager vergab drei Top-Chancen alleine vor Serbiens Keeper Radunovic. Serbiens Top-Star Luka Jovic war mit einer Ausnahme bei einem Lattenschuss (50.) nicht zu sehen. Noch einmal Glück hatte Österreich bei einer Radonjic-Top-Chance (70.).

Mitspieler geschockt

Jetzt geht es für Österreich am Donnerstag in Udine gegen Dänemark weiter, ehe am Sonntag der Schlager gegen Deutschland wartet. „Wir werden jetzt für Hannes Wolf spielen. Ich wäre zu ihm hingegangen, er konnte und wollte aber nicht einmal reden“, sagte ein sichtlich betroffener Sascha Horvath nach dem Spiel. Österreichs Team wird nach dem herben Ausfall aber sicher noch enger zusammenrücken.

 

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Redakteur Sport

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