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Nationalteam

Schöpf fällt für EM-Quali aus, Ranftl nachnominiert

Von Harald Bartl   11. November 2019 16:24 Uhr

Reinhold Ranftl
Reinhold Ranftl

WIEN/LINZ. Reinhold Ranftl vom LASK steht erstmals im Aufgebot des ÖFB-Teams.

Es ist keine Überraschung, dass sich die Erfolge des LASK auch auf das Nationalteam niederschlagen. Nach Alexander Schlager und Thomas Goiginger ist nun auch Reinhold Ranftl im Kader des ÖFB-Teams für das EM-Qualifikationsfinale gegen Nordmazedonien (am Samstag daheim) und Lettland (auswärts), in dem  Österreichs Nationalteam noch einen Punkt benötigt, um sich fix für die Endrunde zu qualifizieren. „Für mich ist das eine ganz große Ehre. Ich bin stolz darauf, dabei zu sein und hoffe, dass ich viel dabei lernen kann und wir die Qualifikation schaffen!", sagte Ranftl.

Ranftl wurde am Montag nachberufen, nachdem Alessandro Schöpf verletzungsbedingt abgesagt hatte. Zuletzt war der Verteidiger Ranftl auch vor dem gegnerischen Tor höchst erfolgreich. In den bisherigen zwölf Liga-Spielen gelangen ihm vier Treffer. Im Europacup durfte der LASK gegen Basel und Eindhoven nach Ranftl-Treffern jubeln. Der Aufstieg Ranftls verlief parallel steil mit jenem des LASK. Schließlich war der 27-Jährige bereits fix mit dabei.

Oliver Glasner war der große Entdecker Ranftls. So meinte er vergangene Saison im OÖN-Gespräch: „Es ist kein Zufall, dass er beim Ballgewinn im Pressing immer dabei ist. Er ist seit Jahren beim LASK, ein bodenständiger Vorzeigeprofi, der jeden unserer Spielzüge in- und auswendig kennt, und für den unser 3-4-3-Spielsystem maßgeschneidert ist. Ich muss ihn eher bremsen, wenn er an den trainingsfreien Tagen auch noch Sonderschichten einlegt.“

Auf einer Raststätte zwischen Wien und Graz

Dass der gebürtige Steirer überhaupt beim LASK gelandet ist, war auch einem Zufall zu verdanken. Natürlich wurde der SK Sturm Graz auf das Talent aufmerksam, das damals in der Südoststeiermark Fahrt aufnahm. Doch zu dieser Zeit war Sturm extrem erfolgreich, holte auch den Meistertitel. Deshalb war der damals 20-Jährige nie in der Bundesliga zum Einsatz gekommen, sondern immer wieder weiterverliehen worden, ehe ihn Glasner 2015 vom damaligen Bundesliga-Absteiger Wiener Neustadt holte.

„Wir haben uns auf einer Raststätte irgendwo zwischen Wien und Graz getroffen, und er hat mich bei diesem Gespräch sofort beeindruckt. Es hat sicher nicht geschadet, dass er damals in der zweiten Liga bei uns Spielpraxis sammeln und Schritt für Schritt wachsen konnte“, sagte Glasner. Längst ist Ranftl beim LASK in puncto Einsatzminuten zum Dauerbrenner geworden. Zum Dauerbrenner, der ab und zu auch ein ganz wichtiges Tor erzielt.

Vielleicht gilt das ja künftig auch für die Nationalmannschaft.

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